Wie Musik dein Yoga noch wunderbarer machen kann.

Yoga ist etwas, das in aller Stille praktiziert wird, das hab ich ganz zu Beginn meiner Yogapraxis eingetrichtert bekommen.
Es geht rein um die Musik in dir selbst, darum, diese Stille als Musik wahrzunehmen, und zu erkennen, wie wunderbar diese Stille ist.

Stimmt, gar keine Frage.
Die Welt rund um uns ist laut genug, kaum jemals kann man wirklich in Stille sitzen –
und selbst wenn es draußen mal still ist, dann irritieren uns die Stimmen und Gedanken in unserem Kopf, die ohne Unterlass auf uns einreden und uns ablenken.

In meinem Fall ist die vollkommene Stille leider unmöglich –
seit ich ein kleines Kind bin, rauschen meine Ohren, ein sanfter, aber stetig wahrnehmbarer Tinnitus, verursacht durch zu viele Mittelohrentzündungen.
Je nachdem, wie gut oder schlecht es mir geht, ist das Rauschen leiser oder lauter, das ist manchmal recht praktisch, weil ich etwa schon im Vorhinein merke, wenn ich krank werde oder eine Auszeit brauche.

Allein auf meiner Matte ist es allerdings weniger praktisch, das andauernde Geräusch, das manchmal so laut ist, dass es mich richtig ablenkt, obwohl es mich schon seit mehr als zwanzig Jahren begleitet.
Das ist einer der Gründe, warum ich oft Meeresrauschen abspiele, wenn ich meditiere, und meistens mit Musik yogiere, die ich gut kenne –
so vergesse ich das Rauschen in meinen Ohren und kann mich völlig auf die Yogapraxis konzentrieren.

Und deswegen möchte ich euch heute meine liebste Yoga-Playlist präsentieren –
manchmal ist mir nach indischen Mantras, manchmal nach purer Klavierbegleitung, aber meistens genieße ich diese 49 Minuten Musik:

Die Art der Songs, das Tempo und die Intensität weisen mir den Weg durch die Asanas –
vom Ankommen auf der Matte, übers Aufwärmen und Dehnen hin zu kräftigen und anspruchsvolleren Posen, weiter zu Dreh- und Umkehrhaltungen, bis dann die Schlussentspannung kommt.
Wenn mir danach ist, bau ich zu James Bay den Inside Flow ein, den ich in einem Workshop mit Young Ho Kim lernen durfte –
wie einen kleinen Tanz zwischendurch.

Ich denke gar nicht darüber nach, was ich mache, und ich mach auch nicht immer das gleiche, aber ich kann mich vollkommen der Musik hingeben, höre kein Rauschen in den Ohren, kann meine Gedanken abschalten und auf der Matte einfach nur sein.

Und ich muss sagen:
Es gibt nichts schöneres!

#Namaste!

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