Online Yoga? So geht’s!

Da wir alle coronabedingt vorwiegend zuhause sind und das wohl noch eine Zeit lang bleiben müssen, hab ich mein Yogaangebot auf ein Onlineangebot umgestellt –
und das funktioniert wirklich super!
Die Teststunde hat ohne technischen Problem ganz einwandfrei stattfinden können, weitere werden folgen.

Damit die Teilname möglichst einfach ist, erklär ich dir heute, wie Live-Online-Yoga mit mir funktioniert:

  • Lade dir als erstes die kostenlose App Zoom Cloud Meetings auf dein Smartphone oder dein Tablet.
  • Du musst dich in der App nicht anmelden oder registrieren, sondern drückst auf einem Meeting beitreten und gibst dann eine Reihe von Zahlen ein, die ich dir verrate (quasi dein Zutritsscode)
    ODER noch einfacher:
  • Du klickst auf den Einladungslink, den ich dir per Email oder Whatsapp-Gruppe vor dem Termin schicke.

Und schon öffnet sich unser Meetingraum in der App und wir sehen und hören einander.
Wichtig ist, dass du der App Zugriff auf deine Kamera und dein Mikrofon erlaubst, damit wir einander auch wirklich sehen und hören können.

Wenn alles klappt, sieht das so aus:

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🔸die erste live-onlineyogastunde war super! 🔸⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ keine großen technischen probleme, super stimmung, obwohl uns hunderte kilometer getrennt haben, wirklich klasse! hach! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ danke an alle, die dabei waren – ich freu mich schon auf das nächste mal! wer macht mit? 🙏🏼 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ #onlineyoga #yogaonlineclasses #yogainsalzburg #yogateacher #siblandthewheel #mitmachyoga #quarantineyoga #lockdown #austria #covıd19 #yogasafesme #yogabringsustogether

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Hier siehst du die aktuellen Online-Yoga-Zeiten, gib einfach Bescheid, wenn du mitmachen möchtest.
Die Online-Kurse werden per 5er- oder 10er Block verrechnet, ich mache live ein Kreuzerl, damit alles seine Richtigkeit hat.

Du hast noch Fragen? Dann schreib mir einfach
ich freu mich auf dich!

#Namaste!

* * *

PS. Ich bin freie Yogalehrerin und Kleinunternehmerin. Yogastunden online anzubieten ist für mich (und alle anderen, die das tun) Arbeit –
weil es gut sein soll, weil ich auch Onlineinhalte vorbereite, weil ich mich um persönlichen Kontakt bemühe. Ich bin keine Influencerin und verdiene mit meinem Online-Auftritt auf Instagram kein Geld.
Deswege biete ich die Online-Stunden nicht gratis an.

Danke für dein Verständnis.

* * *

PPS. Dieses Online-Angebot ist KEIN Ersatz für die momentan entfallenen Yogaeinheiten im Seniorenbund Salzburg und deshalb extra zu bezahlen. Die entfallenen Einheiten werden in Ersatzterminen nachgeholt. Teilnehmer/innen der Senior/innenkurse verpflichten sich, die analogen Yoagstunden nicht zu stornieren, nur weil es ein Online-Zusatzangebot gibt.

 

Online-Yoga ist echt klasse. Wirklich!

Die erste Live-Online-Yogaklasse war wirklich schön und hat auch technisch super funktioniert.
Ich muss gestehen:
Ein bisschen aufgeregt war ich schon: Yogaunterricht bei mir daheim, mit Headset, dafür ohne Menschen vor mir …
wild.
Aber es war klasse.
Danke an die mutigen Damen (und Hunde), die sich getraut haben!

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🔸die erste live-onlineyogastunde war super! 🔸⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ keine großen technischen probleme, super stimmung, obwohl uns hunderte kilometer getrennt haben, wirklich klasse! hach! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ danke an alle, die dabei waren – ich freu mich schon auf das nächste mal! wer macht mit? 🙏🏼 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ #onlineyoga #yogaonlineclasses #yogainsalzburg #yogateacher #siblandthewheel #mitmachyoga #quarantineyoga #lockdown #austria #covıd19 #yogasafesme #yogabringsustogether

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Um für uns alle ein bisschen Normalität in den Alltag zu bringen, möchte ich versuchen, die bisherigen Yogazeiten einzuhalten.
Das bedeutet für unser Yoga:

>> Mittwoch: Yoga Online Basic, 15:30 bis 16:30
>> Donnerstag: Yoga Online Advanced, 15:30 bis 16:30
>> Freitag: Einfach Yoga Online, 10:30 bis 11:30
>> und vielleicht Dienstags eine kleine Meditations-Einheit, morgens oder abends eine halbe Stunde

Diese Einheiten sind nicht fix reserviert für jene, die in meinen Kursen sind, denn mein Online-Yogaangebot ist KEIN Ersatz für die momentan entfallenen Yogaeinheiten im Seniorenbund Salzburg. Die entfallenen Einheiten werden ja in Ersatzterminen nachgeholt.
Das bedeutet, es darf jede/r mitmachen.

Wer Interesse hat, einfach melden, es ist wirklich ganz einfach.
Ich freu mich auf weitere Stunden mit euch allen!

* * *

Hier stehen noch mehr Infos.

#Namaste!

* * *

PS. Dieses Online-Angebot ist KEIN Ersatz für die momentan entfallenen Yogaeinheiten im Seniorenbund Salzburg und deshalb extra zu bezahlen. Die entfallenen Einheiten werden in Ersatzterminen nachgeholt. Teilnehmer/innen der Senior/innenkurse verpflichten sich, die analogen Yoagstunden nicht zu stornieren, nur weil es ein Online-Zusatzangebot gibt.

Wer macht mit mir Yoga? oder: Online-Yoga anyone?

Noch immer sind wir alle zuhause und hoffen auf Besserung der aktuellen Corona-Situation –
doch leider ist kein Ende in Sicht.

Ich bin nicht einmal sicher, ob ich meine lieben Yogi/nis vor der Sommerpause nochmal sehen werde.
Deswegen hatte ich eine Idee:
Wie wär’s mit Online-Yoga?

Dafür braucht man nichts außer einem Smartphone oder einem Tablet, schon kann man mitmachen.
Wir könnten die Yoga-Stunden dann abhalten, wann sie unter normalen Umständen auch stattfinden würden, oder wann es uns eben freut, morgens nach dem Aufstehen oder abends vor dem Schlafengehen –
per Zoom-Videocall in Kleingruppen, also mit mehreren Menschen, oder ganz persönlich nur zu zweit.

Du brauchst dafür nur die Zoom-App, musst dich aber nicht einmal registrieren, das ist wirklich ganz einfach:
die Zoom Cloud Meetings-App laden, auf den von mir bereitgestellten Einladungslink klicken –
fertig.

Wir könnten yogieren, meditieren, auch mal nur atmen …
ganz, wie es uns beliebt.

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𝓼𝓪𝓿𝓪𝓼𝓪𝓷𝓪 – die totenstellung. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ während die yogi/nis entspannen, machen lehrende oft ganz schräge sachen … wahllos punkte am körper berühren, singen, oder sogar selfies. ich finde das furchtbar! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ was ich mache, während alle in savasana entspannen? das steht am blog – link in bio. und es hat natürlich mit dem bild zu tun.⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ #savasana #selfie #corpsepose #entspannung #sukhasana #yogateacher #blogger #salzburg #siblandthewheel #savasanaismyfavorite #bestill #bekind #donttalk #badmitterndorf #gardenyoga #outdooryoga ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 📸pic by @somersbymusic

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Und so funktioniert’s:

Abgerechnet werden Online-Yogastunden per 5er- oder 10er-Block, aber ohne persönlichen Kontakt, das heißt:
Das Geld wird überwiesen, der Block bleibt bei mir, die Kreuzerl mache ich live.
(Infos zu den Preisen gibt’s hier.)

Die Anmeldung wird ganz einfach über eine Whatsapp-Gruppe laufen, weil das wirklich jede/r hat.
Ich schreib in die Runde, wann es losgeht und schick den Einladungslink –
und wer mag, macht mit.

Die Online-Yogaeinheiten können 30 oder 60 Minuten dauern –
30 Minuten sind eine halbe Einheit und werden natürlich auch nur halb verrechnet.

Mein Plan wäre, dass wir die normalen Kurszeiten mittwochs, donnerstags und freitags einhalten –
und wer zwischendurch mal Lust hat, meldet sich einfach.
Die Online-Einheiten sind aber nicht nur für die Yogi/nis aus meinen laufenden Kursen:
Jede/r darf mitmachen!

Wenn du Lust auf gemeinsames Yoga hast, meld dich einfach bei mir:
per Kontaktformular oder per Telefon, dann schick ich dir den Link zur Yogagruppe und zu unserem Meetingraum auf Zoom.
Ich würd mich freuen!

#Namaste!

* * *

PS. Ich bin freie Yogalehrerin und Kleinunternehmerin. Yogastunden online anzubieten ist für mich (und alle anderen, die das tun) Arbeit –
weil es gut sein soll, weil ich auch Onlineinhalte vorbereite, weil ich mich um persönlichen Kontakt bemühe. Ich bin keine Influencerin und verdiene mit meinem Online-Auftritt auf Instagram kein Geld.
Deswege biete ich die Online-Stunden nicht gratis an.

Danke für dein Verständnis.

* * *

PPS. Dieses Online-Angebot ist KEIN Ersatz für die momentan entfallenen Yogaeinheiten im Seniorenbund Salzburg und deshalb extra zu bezahlen. Die entfallenen Einheiten werden in Ersatzterminen nachgeholt. Teilnehmer/innen der Senior/innenkurse verpflichten sich, die analogen Yoagstunden nicht zu stornieren, nur weil es ein Online-Zusatzangebot gibt.

Baking is yoga for the mind. Wirklich!

Viele meiner Yogi/nis wissen, dass mein Herz nicht nur für Yoga und für Literatur schlägt, sondern auch fürs Backen –
vor allem Sauerteigbrote haben es mir angetan.

Ich hab meinen ersten Sauerteig von Beginn an selbst hergestellt, seitdem Dutzende Male aufgefüttert und verfeinert –
mittlerweile schmeckt er wirklich gut!

Beim Backen mit Sauerteig lernt man eine Menge über die Zeit –
deswegen vergleiche ich backen gerne mit Yoga:

Nichts geht schnell, alles dauert eine gewisse Zeit, es gibt Schritte, die eingehalten werden müssen, sonst ist das Ergebnis kein gutes –
eigentlich furchtbar für einen eher hektischen Menschen wie mich, der Dinge gern schnell erledigt und am liebsten sofort mit allem loslegen (und auch gleich fertig sein) möchte.
Aber das geht nicht beim Sauerteig, Sauerteig braucht Zeit –
und davon ganz schön viel.

Das ist beim Yoga ebenso:
Wir können nicht mit den wildesten Asanas beginnen, sondern müssen anfangs mal versuchen, gerade zu stehen, gerade zu sitzen, den eigenen Körper kennenzulernen und damit zu arbeiten.
Und auch das ist eine Analogie zum Sauerteig:
Den Sauerteig muss man kennenlernen, man muss ihn beobachten, erkennen, was er wann braucht und wann man ihn einfach mal in Ruhe lassen muss.

Wenn dann die kleinen Bläschen aufsteigen, wenn ich sehe, dass der Teig aktiv ist und blubbert …
hach, das macht mich wirklich glücklich!

Ich hab bemerkt, dass ich besser backen kann, wenn ich entspannt bin –
dass es mich aber ungemein entspannt, wenn ich backe.
Und das ist beim Yoga ebenso:
Yoga entspannt mich, wenn ich gestresst bin, und wenn ich entspannt bin, gelingen mir viele Asanas, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie je beherrschen werde.

Weil ich mit einigen Yogi/nis im bäckerischen Austausch stehe, hab ich mich dazu entschlossen, meinen Backversuchen eine eigene Plattform zu geben –
und zwar hier.
Seit wir coronabedingt zuhause bleiben müssen und in vielen Geschäften kein Germ mehr zu finden ist, interessieren sich mehr Menschen für Sauerteig …
und weil der nicht so einfach zu handhaben ist, möchte auch ich Tipps geben.

Ich freu mich, wenn wir uns dort sehen und Ideen austauschen!

Alles Liebe, bleib zuhause und gesund –
und Mahlzeit!

#Namaste

 

 

 

elfchen.contest | #schreibwerkstatt

Noch immer sind wir coronabedingt alle zuhause –
und auch wenn es sich langsam ein wenig normaler anfühlt, ist die Situation doch eine komische:

so viel Zeit, so viel (und doch so wenig) zu tun, so viele Ängste und Sorgen.

Wie wär’s damit, die eigenen Ängste zu Papier zu bringen?
Dann mach doch beim Elfchen-Contest mit!

Alles Liebe!
Bleib gesund!

#Namaste

sinn.wort.spiel.

auch diese woche gab’s natürlich keine schreib.werkstatt, wir sind noch immer alle zuhause –
und langsam, ganz langsam, gewöhnen wir uns daran, dass das leben langsamer läuft, ruhiger, dass wir mehr zeit haben –
ob wir wollen oder nicht.

gerade in solch tristen zeiten lassen sich wunderbare texte zu papier bringen –
texte voller emotionen, voller gedanken, die wir uns im stressigen alltag niemals machen würden.

deswegen rufe ich den elfchen.contest ins leben!
elfchen sind ein toller einstieg in die lyrische welt, ganz nach dem motto weniger ist oft mehr, denn ein elfchen besteht aus nur elf worten, die sich auf fünf zeilen verteilen, nach folgendem schema:

herbstzeit                                            (nomen oder adjektiv)
goldenes licht                                     (adjektiv und nomen)
blätter leuchten warm                      (wer, was, wie, wo)
fallen langsam zu boden                   (persönliche gedanken, beobachtung)
schön                                                   (fazit)

das thema liegt eigentlich auf der hand, oder?
alles, was…

Ursprünglichen Post anzeigen 43 weitere Wörter

Liebe Grüße aus dem Homeoffice!

Die erste Woche der coronabedingten Ausgangsbeschränkung liegt hinter uns.

Ich hoffe sehr, dass es dir gut geht und dass du dich auch wirklich an das #SocialDistancing haltest, das für die Gesellschaft gerade so wichtig ist –
man kann gar nicht oft genug betonen, wie sehr wir auf schwächere Mitglieder unserer Gesellschaft aufpassen müssen.
Auch wenn Menschen wie ich – relativ jung, keine Vorerkrankungen – den neuen Virus wohl recht gut verkraften werden, so können wir trotzdem andere anstecken.
Und das mit vielleicht schwerwiegenden Folgen.
Gerade deshalb ist es momentan so wichtig, dass wir zuhause bleiben und Abstand von Mitmenschen halten, die wir vielleicht beim Einkaufen treffen –
und natürlich auch von unseren älteren Familienmitgliedern.

Umso erstaunter bin ich über die Reaktionen vieler Yoga-Kolleg/innen auf diese zugegebenermaßen neue und herausfordernde Situation.

Ich hätte mir viel Verständnis erwartet, Tipps, wie man zuhause Yoga praktizieren kann, Infos zu Meditationen und warum diese gerade jetzt helfen können, oder einfach aufbauende Worte –

stattdessen lese ich bei Kolleg/innen, dass sie ihre Kurse weiterhin abhalten, weil man den Virus ja wegatmen könne, ich lese von hoch dosierten Vitamin C-Injektionen, die angeblich helfen sollen, und davon, dass Yogi/nis nicht krank werden, weil Yoga das Immunsystem vor allen Krankheiten schützt, und natürlich auch von Globuli-Kombinationen, die bestimmt helfen, weil es ja keine Viren gäbe.

Und alle paar Stunden lese ich aufgeregte Worte von Yogaunterrichtenden, die sich darüber aufregen, dass andere versuchen, ruhig zu bleiben und Tipps zu geben, was man zuhause tun könnte –
ein Buch lesen, aufräumen, Kuchen backen, im Garten arbeiten.
Es ist doch alles so furchtbar, wie könnt ihr da ruhig bleiben!

Dabei ist doch genau das unsere Aufgabe als Yogalehrende:
ruhig bleiben, anderen Tipps geben, wie auch sie ruhig bleiben können, tief durchatmen.

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wenn wir alle zu hause bleiben sollen, haben wir mehr zeit zum kochen – und können verkochen, was im vorratsschrank darauf wartet, endlich verbraucht zu werden. das ist zumindest mein plan. wir könnten doch all unsere ideen unter dem hashtag #StayTheFuckAtHomeRecipe sammeln? 🦠 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ich beginne heute damit (zu sehen in den highlights) und freu mich auf weitere anregungen. mein quarantäne-dessert heute: quinoa-joghurt-apfel-trifle. sehr lecker! bleibt daheim – und gesund! 🙏🏼 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ #quarantäne #corona #corionavirus #ausgangsbeschränkung #salzburg #kochen #recipe #staythefuckhome #siblandthewheel #foodblogger #yummy #healthyfood #homemade #desertporn #kochideen #trifle #quinoa #apfel #apfeltrifle #gemeinsamkochen #dinner #rezeptideen #staythefuckathome #kochenmachtglücklich #mitmachen #coronachallenge #kitcheninspiration #staythefuckhome

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Auch mich trifft die Ausgangsbeschränkung natürlich, alle meine Kurse sind verschoben, bis nach Ostern kann ich nicht arbeiten –
vermutlich länger.
Ich habe außerdem zwei schulpflichtige Kinder daheim, mit denen ich jeden Vormittag Heimunterricht mache, um möglichst viel Normalität zu erhalten, einen Ehemann, der auch zuhause ist und im Homeoffice arbeitet, und einen Sohn, der gerade Zivildienst macht und an vorderster Front mit dem Virus konfrontiert ist.
Und trotzdem lächle ich, lese Bücher, backe Kuchen –
und erzähle das auch auf Instagram, um anderen Mut zu machen.

Natürlich könnte ich auch jammern, wie schlimm die Situation ist, weil ich als Freiberuflerin momentan nichts verdiene, wie anstrengend es ist, die Kinder daheim zu unterrichten und nebenbei den Laden am Laufen zu halten, dass ich gern mal wieder ins Kino gehen und meine Freund/innen treffen möchte.
Die Frage ist nur: Wem hilft das?

Mir schon mal sicher nicht.
Ich bekomme von solchen Gedanken höchstens einen Lagerkoller, der sich auf die Familie überträgt –
und das wär in einer Situation wie dieser echt nicht hilfreich.
Anderen auch ganz sicher nicht.
Wir sollten uns lieber gegenseitig stärken und Mut machen, anstelle zu kritisieren, das andere genau das probieren.

Also mache ich weiter wie bisher.
Ich stehe morgens auf, trinke eine Tasse Kaffee und lese Zeitung.
Dann findet der Heimunterricht statt, so richtig wie in der Schule –
mit Unterrichtsmaterialien, Schulglocke und Jausenbox.
Nachmittags sind wir im Garten, spielen, turnen, basteln, garteln, haben Spaß.
Und dann koche ich ein #StayTheFuckAtHomeRecipe (hier in den Highlights zu sehen) aus Dingen, die sich in Vorratsschrank und Tiefkühler angesammelt haben und endlich mal weg müssen.

Zwischendurch verschicke ich Yogaideen und Rezepte an meine Yogi/nis, verbringe täglich Zeit auf der Yogamatte –
und abends dann Zeit mit meinem Mann.
Und ich werde mich nicht dazu hinreißen lassen, aufzugeben oder durchzudrehen, sondern weiterhin lächeln und Kuchen backen –
und wenn gar nichts mehr geht, hüpfe ich wie wild in der Gegend herum.

Und das solltest du auch tun!

#Namaste!

* * *

Gestern habe ich alte Fotos sortiert und dieses lustige Bild gefunden:

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wer weniger rausgeht, bleibt mehr daheim – und dort muss man irgendwas machen, nicht wahr? ich hab heut während des heimunterrichts alte fotos sortiert und dieses gefunden: da bin ich 22 jahre alt, rauch noch und sitz grad komplett nass am @fm4frequency festival 2003 im vip-zelt, während draußen metallica im strömenden regen abrocken. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ☺️lustige erinnerung. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ 🦠und nicht vergessen: #StayTheFuckHome! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ #frequencyfestival #metallica #memories #youngme #selfie #throwback #erinnerung #heimunterricht #lockdown #siblandthewheel #salzburg #smokinggirl #wetwetwet #coronavirus #rememberme #sommersprossen

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Zuhause herumräumen kann wirklich lustig sein.

Alles Liebe!
Pass auf dich auf!

 

Was Yogalehrer/innen während Savasana tun – und warum ich das nicht mache.

Vergangenes Wochenende hab ich einen Artikel gelesen: Was Yogalehrer/innen machen, während die Yogi/nis in Savasana entspannen
ein Artikel, der mich etwas ratlos zurückgelassen hat.

Savasana, die Totenstellung, ist eine Entspannungshaltung, bei der man meist auf dem Rücken liegt, mit geschlossenen Augen und möglichst ruhiger Atmung. Es gibt in dieser Haltung nichts zu tun, außer entspannt zu atmen und (yogisch gesprochen) die während der Yogapraxis aufgebauten Energien (Prana) wirken zu lassen (in den Nadis, den Energiekanälen, zu speichern).
Meist hat man in Savasana damit zu kämpfen, dass störende Gedanken im Kopf kreisen, die man nur schwer wieder los wird –
was der oder die Unterrichtende währenddessen tut, darüber hab ich mir früher nie Gedanken gemacht.
Ich wär allerdings auch nie auf die Idee gekommen, dass da überhaupt irgendetwas getan wird, eine kleine Internet-Recherche allerdings zeigt, dass ich dabei nur von mir auf andere schließe.

Wenn ich Instagram glauben darf, dann machen so gut wie alle Yogalehrenden, auch die bekannten, Selfies, während ihre Yogi/nis sich entspannen. Auch ich hab das mal gemacht, ganz zu Beginn, als ich froh war, als Jung-Lehrerin die Yogastunde überlebt zu haben und mich noch sehr an berühmten Yogalehrenden orientiert habe –
und ich hab das exakt drei Mal gemacht.
Dann ist mir bewusst geworden, wie verrückt das eigentlich ist:
Alle sollen sich entspannen, sollen nach innen blicken, die Yogapraxis wirken lassen und sich dabei beschützt fühlen –
und ich fotografiere sie dabei? Wo bleibt da der Respekt den Yogierenden gegenüber, die Wahrung der Privatsphäre, das Lass dich in die Entspannung fallen, ich pass auf dich auf?

Von der Sekunde dieser Erkenntnis an hab ich keine Fotos mehr gemacht, von niemandem, höchstens mal ein Gruppenfoto, das sich Menschen nach einer gemeinsamen Yogapraxis wünschen. Und jedes Mal, wenn ich sehe, wie Yogalehrende auf Instagram live berichten, wie die Stunde war, während Dutzende Menschen reglos auf ihren Matten liegen, erinnere ich mich an jene drei Fotos, die auch ich gemacht habe, und schäme mich ein bisschen.

Andere Yogalehrende wollen Savasana für ihre Yogi/nis besonders ansprechend gestalten und überlegen sich allerhand Firlefanz: Sie massieren mit ätherischen Ölen, streichen Schultern aus und bewackeln Beine, sie räuchern die ganze Zeit mit vermeintlich wohltuenden Kräutern und berühren besondere Punkte, die Energien freisetzen sollen. Dazu wird gesungen, Musik abgespielt oder mit diversen Instrumenten gespielt, nicht nur kurz, sondern minutenlang.
Ich kann hier natürlich nur von mir sprechen, ich hab das alles schon erlebt, aber ich muss gestehen:
Ich finde es schrecklich.

Wenn ich in der Totenhaltung liege, richte ich mich in einer Haltung ein, die sich gut anfühlt und die mein Körper zu brauchen scheint, ich leg mir ein Kissen unter die Kniekehlen und decke mich manchmal zu –
und dann lieg ich da und versinke in mich, spüre die tiefe Ruhe und eine Stille, die fast körperlich spürbar ist, weil sie so laut zu sein scheint.
Ich möchte in Savasana meine Ruhe haben, jede Berührung lässt mich zusammenzucken, egal ob an den Schultern oder an angeblich energetischen Punkten. Musik lenkt mich ab, manchmal, weil ich den Song mag und unweigerlich beginne, mitzusummen, manchmal aber auch, weil der Song furchtbar ist und ich mir noch schwerer als sonst tue, zu entspannen.
Ätherische Öle sind mir meistens viel zu intensiv, und mit dem Räuchern ist es so eine Sache: Kurz, zu Beginn, ist es super, aber minutenlang während Savasana? Nein danke.

Savasana heßt auch deshalb Totenstellung, weil Tote nichts mehr tun –
sie sprechen nicht, bewegen sich nicht, sie denken nicht, sie riechen nichts.
Tote liegen einfach nur da.
Und genau das ist der Sinn von Savasana:
einfach nur dazuliegen, einfach nur zu sein, ohne irgendeine Ablenkung im Außen.
Mir ist klar, dass diese Stille für viele Menschen eine Herausforderung ist, weil wir das so nicht mehr kennen. Für mich war Savasana früher eine wahre Qual, ich war froh, wenn’s endlich vorbei war …
und heute liebe ich es, bin froh, wenn mich nichts in der Entspannung stört, nicht mal das Ticken einer Uhr.
Dass Nichtstun in Savasana aber auch für Unterrichtende eine Qual zu sein scheint, überrascht mich.

Was ich mache, während alle anderen in Savasana entspannen?
Das ist leicht erklärt: Nichts.

Während sich meine Yogi/nis für Savasana einrichten, sag ich noch leise an, welche Optionen es für sie gibt –
Socken anziehen, eine Jacke anziehen, in eine Decke wickeln, ein Kissen unter die Kniekehlen legen. Manche liegen in Savasana am Bauch, weil ihre Anatomie es so fordert, andere legen die Beine auf einen Sessel, auch das sag ich an. Wenn dann alle eine gute Haltung gefunden haben, führe ich sie in eine Entspannung, gebe Tipps, wie sie unliebsame Gedanken wegatmen können –
und dann bin ich still.
Manchmal sage ich eine Muskelentspannung an und entlasse sie danach in die Entspannung, manchmal gibt’s zum Einstimmen auf die Entspannung noch musikalische Untermalung mit einem Koshi-Klangspiel –
ab diesem Moment jedoch ist jede/r allein mit sich selbst auf der Matte. Allein mit dem eigenen Atem, den eigenen Gedanken, ganz für sich. Manchmal höre ich, wie jemand laut ein- und ausatmet, und dann weiß ich: Da atmet gerade jemand unliebsame Gedanken weg.

Ich sitze währenddessen auf meiner Matte, in eine Decke gewickelt, und bin still.
Ich bewege mich nicht, weil das Geraschle sehr störend sein kann, ich trinke nicht, weil man auch das hört, ich berühre niemanden und spreche nicht, ich greife nicht zu meinem Handy, denn das liegt die ganze Stunde über versteckt in meiner Tasche, ich atme nur ganz leise –
die einzige Bewegung, die ich noch mache, ist eine Verbeugung:
Wenn alle still liegen, wenn ich merke, dass wirklich alle in der Entspannung angekommen sind, verbeuge ich mich vor ihnen und bedanke mich innerlich für die wundervolle Stunde.

Das war’s.
Für die nächsten Minuten sitz ich dann da, blicke auf meine Yogi/nis, manchmal auch aus dem Fenster, oder ich schließe die Augen. Irgendwann greife ich zu meiner Klangschale und erwecke die Schlafenden mit sanften Tönen.
Ich berühre niemanden, dränge niemandem einen Duft auf, ich reibe keine Energiepunkte, an die weder ich noch meine Yogi/nis glauben, und ich spiele keine Musik ab, die den eigentlich Sinn von Savasana in den Hintergrund treten lässt:

einfach mal das Nichts genießen.

#Namaste

* * *
Mir ist natürlich klar, dass es Menschen gibt, die sich in Savasana nur allzu gerne ablenken lassen, dass es Menschen gibt, für die es eine Qual ist, still auf der Matte liegen zu müssen und sich mit nichts außer sich selbst zu beschäftigen –
aber eins ist für mich klar:
Gerade diese Menschen brauchen die Stille, die Erkenntnis, dass sie selbst genug sind
das kann wirklich befreiend sein!

 

Von nacktem Yoga und Feminismus – oder: Muss das sein?

In den sozialen Medien gibt es ein neues Phänomen, das mich als Feministin der alten Schule ein wenig ratlos hinterlässt:
In jeder erdenklichen Situation lassen Frauen aus vermeintlich feministischen Gründen die Hüllen fallen und beschweren sich dann darüber, sexualisiert zu werden.

Da ist zum Beispiel die üppige Yogini, die Yoga bevorzugt halbnackt an öffentlichen Plätzen praktiziert, die Fotos von sich postet, wie sie meditiert (natürlich barbusig, nur mit durchsichtigem Jäckchen bekleidet) –
und die in jedem Text schreibt, wie entsetzlich es ist, dass Frauenkörper sexualisiert werden, und welch eine Schande es ist, wenn ein Mann einer Frau auf den Busen schaut.
Gilt das aber auch, wenn Frau diesen Busen freiweillig zur Schau stellt?
Wer fragt, warum frau Yoga nackt praktizieren muss, um feministisch zu sein, wird kommentarlos blockiert. Die mehr als 600.000 Follower bejubeln jedes dieser Fotos –
die Frage ist nur: Hat diese Dame vielleicht wegen ihrer Nacktfotos so viele Follower?

Es gab auch Aufregung um ein bisher unbekanntes Model, das für Geld Nacktfotos von sich verschickt und den so gesammelten Betrag an australische Hilfsorganisationen spendet, die Buschbrände bekämpfen –
während sie sich gleichzeitig beschwert, dass Männer sich nur für ihren Körper, nicht aber ihre Persönlichkeit interessieren.
Für Australien zu spenden ist eine gute Sache, wer sich dafür ausziehen möchte, kann das natürlich tun, die Frage ist nur:
Warum beschwert frau sich dann, dass Männer sich nur für ihren Körper interessieren? Sie könnte ja auch Gedichte verschicken.

Seit ich diesen Trend beobachte, denke ich darüber nach, es beschäftigt mich wirklich.
Ich verstehe daran nämlich so einiges nicht –
obwohl ich mich wirklich bemühe.

Wer in sozialen Medien Bilder von sich postet, zeigt manchmal mehr Haut, manchmal weniger.
Ich persönlich wähle meistens Bilder, auf denen ich bekleidet bin –
manchmal ist aber auch bei mir ein Bikinifoto aus dem Urlaub dabei:

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💖 wir frauen hören ständig, dass wir nicht dünn genug sind – oder zu dünn. wir sind zu wenig geschminkt – oder zu viel. wir kleiden uns zu sexy – oder viel zu bieder. manchmal hat es den anschein, dass jede/r meint, sich einmischen zu dürfen in das leben anderer, in dinge, die nur uns allein betreffen. 𝗹𝗮𝘀𝘀 𝗱𝗮𝘀 𝗻𝗶𝗰𝗵𝘁 𝘇𝘂! sei du selbst, lebe so, dass es sich für dich gut anfühlt … egal, was andere sagen! ich hab übrigens was über #bodyshaming im yog auf dem blog geschrieben. [link in bio] 💖 . . . . . #BeYou #sobinicheben #bikinigirl #heilerde #krk #embraceyourself #siblandthewheel #salzburg #igerssalzburg #beproudofyourself #loveyourself #thinshaming #selfie #ichmagmich

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Was ich aber nicht verstehe, ist die Tatsache, dass die Nacktbilder in den oben genannten Fällen einem leicht erkennbaren Zweck dienen, der jedoch vehement geleugnet wird:
Reichweite zu erzeugen und damit Geld zu verdienen.

Dabei ist das doch vollkommen legitim, jede/r wählt für sich den Weg, den er oder sie eben gehen will.
Wenn sich jemand gerne halbnackt zeigen möchte und dadurch auch noch die Anzahl der Follower steigert, dann ist das doch wunderbar.
Warum muss dann aber so getan werden, als wäre es furchtbar, dass die Menschen sich diese nackten Tatsachen dann auch ansehen? Wurden sie nicht genau aus diesem Grund fotografiert?
Der weibliche Busen ist nun mal ein sekundäres Geschlechtsmerkmal, dafür geschaffen, Partner/innen anzulocken. Wenn ich meinen Busen in eine Kamera halte, wird jemand hinschauen und sich vielleicht sexuell angeregt fühlen.
So einfach ist das eigentlich –
ein Busen ist eben kein kleiner Finger.

Spannend wird es für mich aber dann, wenn das Nacktsein in der Yogawelt ankommt –
denn #SexSells und Yoga haben eigentlich keine Gemeinsamkeiten.
Im Yoga geht’s um den Blick nach innen, darum, das Außen nicht mehr so wichtig sein zu lassen, zu erkennen, dass das eigene Innere immer wichtiger ist als all der Wahnsinn rund um uns herum.
Nacktbilder erfüllen jedoch nur eine Aufgabe: Aufmerksamkeit im Außen zu erzeugen.

Niemand macht Nacktbilder beim Yoga und postet diese auf Instagram, nur für sich selbst.
Niemand macht Nacktbilder beim Meditieren, auf denen man mehr sieht, als man bei fremden Menschen sehen möchte, nur für sich selbst.

Ich finde Nacktsein super, ich brauch dafür zwar keine Zuschauer/innen, aber das ist bei anderen eben anders.
Ich finde es auch absolut legitim, dass jemand sich gerne nackt zeigt, egal wie dick oder dünn dieser jemand ist – das beurteile ich nicht. Wir sollten noch viel öfter sehen, wie verschieden Menschen sein können, das würde unserer Gesellschaft wirklich gut tun.
Aber ich finde auch, ein wenig Ehrlichkeit wäre schön.

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𝓈𝓊𝓇𝓎𝒶 𝓃𝒶𝓂𝒶𝓈𝓀𝒶𝓇 … ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ diese variante des sonnengrußes mach ich immer mit meinen oldies – ohne liegestütz oder herabschauendem hund, dafür immer mit gebeugten knien, damit die kraft aus den beinen kommt und die bandscheiben geschont werden. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀ ❗️das aufrollen mit gestreckten beinen sollte unbedingt vermieden werden. es gibt noch immer yogalehrer/innen, die das ansagen, für die bandscheiben kann das aber zu viel sein. lieber nicht! ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀ #suryanamaskar #healthyyoga #yogaatthebeach #chaturangadandasana #adhomukhasvanasana #downdog #plank #sonnengruß #dontrollup #siblandthewheel #holidays #cres #throwback #yogavideo #yogagirl #beachyoga #variation #yogainspiration #atthebeach #sunsalutation

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Mit jedem Kleidungsstück, das auf einem Bild oder Video nicht getragen wird, steigt die Aufmerksamkeit der anderen. Obiges Video von mir ist eins der meist gesehenen in meinem Profil –
dabei sieht man wegen des Gegenlichts nicht mal wirklich was von mir.
Wer sich für diese Aufmerksamkeit, für die Reichweite, die Follower ausziehen möchte, soll das gerne machen –
aber auch so ehrlich sein, das zuzugeben.
Es ist nämlich weder megafeministisch noch superyogisch, wenn man in den sozialen Medien mehr Haut zeigt –
es zeigt nur, dass man eins verstanden hat:
#SexSells.

* * *

Zwei Dinge muss ich unbedingt klarstellen:

Erstens.
Dass ich es seltsam finde, Nacktfotos von sich zu posten und sich dann zu beschweren, dass jemand hinschaut, bedeutet nicht, dass ich auch glaube, dass Frauen in Miniröcken angegrapscht werden wollen. Natürlich nicht!
Jede Frau soll anziehen können, was sie möchte, ohne dafür in eine ungute oder gar gefährliche Situation zu kommen.
Was wir Frauen aber nicht vergessen dürfen, ist die Tatsache, dass wir noch nicht in einer solchen Welt leben –
auch wenn die Mehrheit der Männer weiß, dass eine Frau in knappen Klamotten einfach gern knappe Klamotten trägt und das kein Freibrief zu Übergriffen ist, gibt es noch jene Männer, denen das nicht klar ist.
Und genau diese Kerle bringen mich zu

zweitens.
Ich habe einen erwachsenen Sohn und zwei jüngere Töchter –
und ich habe alle drei zu Menschen erzogen, die andere als gleichberechtigt anerkennen. Und zwar alle anderen, egal was sie anhaben.
Es ist aber gerade bei den Mädels keine leichte Sache zu erklären, warum es möglich sein müsste, dass sie abends allein durch einen Park nach Hause gehen, in roten High Heels und Minirock, und warum es dennoch sicherer ist, eine Jeans zu tragen und einen männlichen Begleiter an der Seite zu haben.

Die Welt ist nicht so einfach, wie es uns manche Influencerinnen auf Instagram glauben machen wollen.
Ja, ich kann in einem durchsichtigen Shirt ohne BH in einem Kaffeehaus sitzen, das ist eine Errungenschaft unserer Urahninnen, und darauf können wir stolz sein. Niemand schreibt uns mehr vor, was wir tragen dürfen und was nicht.
Es muss mir aber auch klar sein, dass ich in diesem Aufzug die Blicke auf mich ziehen werde (was vermutlich ja auch der Grund ist, warum ich so dasitze), und dass es immer wieder Menschen geben wird, denen schauen allein nicht ausreicht.

Jemandem meine sekundären Geschlechtsmerkmale vor die Nase zu halten und mich dann zu beschweren, dass dieser jemand hinsieht, das ist jedenfalls weder feministisch noch yogisch und bringt auch unsere Gesellschaft nicht weiter.
Ganz im Gegenteil, befürchte ich.

#Namaste

 

 

die sache mit der zeit.

Die Sache mit der Zeit, die kennen wir doch alle.
Wie gern würden wir mehr Zeit auf der Yogamatte verbringen –
aber die Zeit, die Zeit!

Ich verrat dir jetzt ein Geheimnis:
die Zeit, die musst du dir nehmen!

sinn.wort.spiel.

in der gestrigen schreib.werkstatt ergab sich eine kleine diskussion zum thema zeit –
denn mit der zeit ist es so eine sache:
wir haben scheinbar nie genug davon. 

so gern würden wir dieses und jenes machen –
wir möchten mehr sport betreiben, mehr schreiben, mehr zeit mit der familie verbringen und mehr zeit für uns selbst haben. stattdessen hat uns der alltag im griff, lässt uns in die arbeit hetzen, abends wieder nach hause, der haushalt muss gemacht werden, wäsche waschen, toiletten putzen, mehrmals täglich ein warmes essen auf den tisch zaubern, und dann sind da noch all die termine!
zeit? zeit hab ich keine, tut mir leid.

mit der zeit ist es aber so eine sache:
zeit hat man nicht, zeit muss man sich nehmen.
denn all diese dinge, die uns der alltag auferlegt, betreffen auch alle anderen menschen –
und trotzdem gibt es menschen, die viel schreiben, die…

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