apropos!

danke!

sinn.wort.spiel.

schnellen schrittes hetze ich durch die innenstadt. gesenkter blick, der kopf voller gedanken. kaum nehme ich die menschen rund um mich wahr.
doch dann: ein freundliches hallo, wie geht’s dir? darf’s ein apropos sein?
ich blicke auf und erkenne jene verkäuferin, bei der ich schon seit jahren das apropos kaufe –
eine gut gelaunte dame, die mir stets ein lächeln ins gesicht zaubert. wie immer kaufe ich ihr ein exemplar ab, denn:
ich finde die idee einer straßen.zeitung toll, nicht nur für die beteiligten selbst, die dadurch perspektiven gewinnen, sich entfalten und kreativ sein können, sondern auch für menschen wie mich: menschen, die vom leben auf der straße wenig ahnung haben, von einem leben, das direkt neben unserem eigenen stattfindet und doch durch eine unsichtbare wand von uns getrennt zu sein scheint.
das apropos verbindet uns, ist spannende lektüre einerseits und bindeglied zwischen verschiedenen welten andererseits –
es ehrt mich…

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Aus alt mach neu – oder: 2021 fängt ja schon gut an.

Das neue Jahr beginnt so, wie das alte aufgehört hat:
mit einem coronabedingten Lockdown.
Während der Weihnachtsfeiertage ist dieser zwar nicht unbedingt aufgefallen, weil man ohnehin viel mit der Familie zu Hause war, dennoch ist wohl allen klar:
2021 wird so anders nicht werden.

Auch manch anderes hat sich im neuen Jahr nicht geändert:
Etwa die Tatsache, dass die Yogaszene noch immer extrem unwissenschaftlich agiert, noch immer so tut, als wäre Covid-19 eh nur eine harmlose Grippe (die übrigens gar nicht so harmlos ist), und noch immer nur nach außen esoterisch-spirituell ist, während es hinter der Fassade genauso menschelt wie überall anders auch.
Und noch immer empfinde ich das in der Yoga-Community als weitaus nerviger als im restlichen Leben, weil der Gegensatz zwischen der vermeintlich liebevollen und spirituellen Haltung und dem ganz normalen Ego, das wir alle in uns tragen, hier viel krasser erscheint.
Ein Beispiel gefällig?

Jemand schimpft in einer Yogagruppe auf Facebook über die Corona-Verordnungen der Regierung, die natürlich komplett lächerlich sind, weil Yoga stärkt ja das Immunsystem, und das gemeinsame Atmen ist superstärkend für die Lunge, wen interessieren schon Aerosole. Gemeinsam können wir dieses Virus (das es ja vielleicht eh nicht gibt, wer weiß das schon, oder hat es schon mal jemand gesehen?) einfach wegmeditieren, die Virologen haben ja keine Ahnung, und außerdem gibt es wirksame Globuli gegen diese Erkrankung, die eigentlich eh nur ein kleinerer Schnupfen ist. Die Maskenpflicht ist außerdem Körperverletzung, weil man die ganze Zeit die eigene Ausatmung wieder einatmet und dadurch das Gehirn schädigt, obwohl die Maske gleichzeitig nicht vor einer Ansteckung schützt, weil sie nicht dicht genug ist.
(Ich fasse hier zusammen, was ich in den letzten Wochen alles lesen musste, Zitate wie immer kursiv.)
Obwohl ich mir immer wieder vornehme, auf solchen Unsinn nicht mehr einzugehen (und deshalb so gut wie nie auf Facebook bin, weil es voll ist von Fake News und unwissenschaftlichem Unsinn), kann ich manchmal nicht anders: Ich muss antworten.
Irgendjemand muss doch dagegenreden, oder?

Ich mach das immer auf meine Art:
Leicht sarkastisch, aber nicht untergriffig, nett, aber dennoch klar –
und meistens frag ich nach, in welchem Modul des Yoga Teacher Trainings Virologie vorgekommen ist, da muss ich wohl gefehlt haben.
In den seltensten Fällen entwickelt sich eine Diskussion, meistens wird man als wissenschaftsinteressierte Yogalehrerin sofort persönlich angegriffen und bekommt böse Nachrichten (die ich dann nicht mehr so nett beantworte) –
die boshaftesten Nachrichten kommen übrigens immer von denen, die sich nach außen hin am Spirituellsten darstellen.
Die Yogawelt ist eben genauso eine Scheinwelt wie alle anderen
hier fällt es nur oft nicht so auf, weil es niemand wirklich sehen will.

Für 2021 habe ich mir deshalb vorgenommen, mich noch mehr als bisher von dieser scheinheiligen Blase fernzuhalten und weiterhin so zu agieren, dass ich mich abends noch im Spiegel anschauen kann –
und dass ich sowohl mich als auch meine älteren Yogi*nis vor einer Ansteckung mit dem Virus schütze.

Und ich möchte jenen, die hier mitlesen und mir nach diesem Beitrag wieder böse Nachrichten schicken, ein paar Dinge mit auf den Weg geben:

– Im Yoga geht’s um das Innen, wir richten unsere Aufmerksamkeit weg vom Außen.
Ich weiß, dass das nahezu unmöglich ist in unserer modernen Welt, und dass es – wenn überhaupt – nur in wenigen Augenblicken auf der Yogamatte (oder einer Bergspitze) gelingen kann, ich maße mir auch nicht an, so zu tun, als könnte ich das, nur nach innen zu blicken und das Außen einfach nur wahrzunehmen –
und ich rate das auch allen anderen Yogaunterrichtenden: Gesteht euch ein, dass auch ihr nur Menschen seid, mit allen Fehlern, die Menschen nun mal so haben. Niemand von uns ist ein echter Yogi, das wäre im Mitteleuropa des Jahres 2021 auch gar nicht möglich –
und ganz ehrlich: Ich möchte das auch gar nicht, viel zu sehr würde ich das Leben, meine Familie, all das Wunderbare im Außen vermissen.

– Yoga kann extrem esoterisch sein, oder auch gar nicht.
Das kommt auf die eigene Persönlichkeit an, auf das, was man erreichen möchte. Es gibt zum Beispiel Dutzende wissenschaftliche Beweise für die Wirksamkeit der Meditation, dafür braucht man allerdings weder Mantras noch Mudras, und man muss auch keine indischen Urlaute chanten (man kann aber natürlich, wenn man möchte). Es gibt gute anatomische Gründe, während der Yogapraxis die Bandhas zu aktivieren, die esoterischen kann man einfach beiseite lassen. Und die Tatsache, dass ich nicht rein vegan lebe und geimpft bin, ändert nichts an meiner grundsätzlichen Yogapraxis.
Wir predigen im Yoga immer, dass wir nichts und niemanden beurteilen sollen (auch wenn das im Alltag weder möglich noch sinnvoll ist), und es ist großartig, wenn wir auf der Yogamatte sitzen und uns selbst einfach mal nicht mit Argusaugen beobachten, dennoch sind Beurteilungen wichtig: Etwa wenn es darum geht zu beurteilen, wie gefährlich ein neuer Virus ist, oder zu beurteilen, ob man als Yogalehrerin wirklich über das nötige Wissen verfügt, virologische Maßnahmen zu kritisieren.

– Was mir aber am wichtigsten ist, und damit möchte ich alle ansprechen, die sich in pseudowissenschaftlichen Kreisen herumtreiben und ihr oft gefährliches Unwissen auch verbreiten:
Wissenschaftliche Fakten sind nicht diskutierbar.
Viren gibt es, ganz egal, ob man sie sieht oder nicht, und ganz egal, ob das eigene Bauchgefühl das als stimmig empfindet, denn: Wissenschaftliche Fakten sind nicht immer logisch, der eigene Hausverstand reicht nicht aus für den wissenschaftlichen Diskurs. Ich lese gerne Bücher über Quantenphysik, über Quantenmechanik, ich beschäftige mich mit der Viele-Welten-Theorie und verehre Stephen Hawking (und neuerdings auch Florian Aigner, weil er Dinge so erklärt, dass man sie auch versteht, wenn man nur Kommunikationswissenschaft studiert hat) –
und ich habe erkennen müssen, dass viele Dinge, die uns umgeben und die wir oft nicht mal wahrnehmen, weit weg von logisch sind. Es reicht nicht, mal eben kurz in eine Thematik hineinzuspüren und dann eine Meinung dazu zu haben, sehr oft sollten wir uns auf die Expertise von (Überraschung!) Expert*innen verlassen. Und genau das haben wir verlernt.
Vielleicht tut es manchen weh zu erkennen, dass sie nicht alles wissen, aber das muss es nicht: Niemand kann alles wissen, dafür ist unsere Welt viel zu komplex. Genau deswegen gibt es Expert*innen auf verschiedenen Gebieten, wir müssen nur wieder lernen, diese zu erkennen und ihnen zu vertrauen.

Ich weiß zum Beispiel, wie Asanas aufgebaut sind und was sie für bestimmte Körperteile tun können, ich kann wunderbare Sauerteigbrote backen (weil das reine Chemie ist, und ich liebe Chemie), und ich weiß viel über Pressearbeit, Marketing und Kommunikation auf verschiedenen Ebenen –
aber ich habe nicht Medizin studiert, deshalb geh ich zum Arzt, wenn ich krank bin, ich bin keine Automechanikerin und keine Installateurin, deshalb vertraue ich auf Expert*innen, wenn das Auto oder die Wasserleitung kaputt sind, und ich bin keine Virologin, also maße ich mir auch keine Expertise in Sachen Viruserkrankung an.

Was ich mir vom Jahr 2021 wünsche?
Mehr Selbstreflexion, mehr Selbstkritik, mehr Vertrauen in die Wissenschaft und weniger pseudowissenschaftlichen Unsinn.
Geht das bitte, 2021?

Danke.

Ps.
Du suchst in den sozialen Medien nach echten Informationen? Dann schau doch zum Beispiel bei @pipettes.and.adventures oder @science_martin rein, da gibt’s verständliche Infos zu Corona und der Impfung. Auch wenn die faktenbasierten Posts in den sozialen Medien in der Unterzahl zu sein scheinen: Es gibt sie!

PPs.
Weil ich die ganze Corona-Sache wissenschaftlich angehe und deswegen nicht glaube, dass im Februar wieder Kurse starten werden, gibt’s auch weiterhin Online Yoga. So sehr ich mich auch auf meine Yogi*nis freue –
es wird noch dauern, bis wir uns wieder analog auf der Matte sehen werden.

Das alte Jahr geht zu Ende – und das ist gut so.

Schön war’s, sag ich normalerweise am Ende eines Jahres.
Schön war’s, dieses Jahr – was wir alles erlebt und gemacht haben, ganz wunderbar.

Heuer aber ist es anders.
Heuer haben wir wirklich viel erlebt, haben so viel Neues gemacht, wie kaum jemals zuvor, und trotzdem kann ich nicht aus vollem Herzen sagen, dass es schön war. Und obwohl ich ein optimistischer Mensch bin und den meisten Dingen etwas Positives abgewinnen kann, fällt es mir heuer schwer.
Dass im Frühling alle meine Kurse gestrichen und bis heute nicht mehr aufgenommen wurden? Nicht so toll.
Dass ich Yoga noch immer online unterrichten muss? Bedingt toll.
Dass es noch keine Aussicht auf Besserung gibt? Ganz besonders untoll.

Und die Tatsache, dass ich in den vergangenen Monaten erkennen musste, dass Eigenverantwortung, die Sorge um Mitmenschen und das Vertrauen in die Wissenschaft in Österreich quasi nicht mehr vorhanden sind, bereitet mir wirklich Kopfschmerzen.

In der Yoga-Community etwa gibt es noch immer haufenweise Menschen, die ernsthaft meinen, mit Weihrauch und Salbei den Virus wegräuchern zu können, die gegen die Impfung Stimmung machen und bei jedem Vollmond versuchen, mittels Massen-Meditation die Schwingungen des Virus zu verändern, damit er harmlos wird.
(Nein, das ist kein Scherz.)
Ich habe außerdem in persönlichen Gesprächen erkennen müssen, wie viele Menschen in meiner Umgebung an die wildesten Verschwörungstheorien glauben und diese auch bereitwillig weitergeben, ohne auch nur eine Sekunde darüber nachzudenken –
Bill Gates will uns alle töten, die Nazis im Inneren der Erde wollen die Macht ergreifen, unter der Maske sammeln sich körpereigene Abgase, an denen wir alle sterben werden.
(Nein, auch das ist kein Scherz.)

2020 hat mir tatsächlich meinen Glauben ans Gute im Menschen genommen.

In all dem Wahnsinn um dieses Virus und all den anderen furchtbaren Dingen, die 2020 für uns bereithielt, war es wirklich schwer, nicht den Verstand zu verlieren, nicht durchzudrehen, nicht einfach das ganze Jahr zu verschlafen.

Also hab ich mich auf die positiven Seiten konzentriert –
auf die schönen Stunden im Home schooling, das bei uns wirklich gut funktioniert.
Auf den gemütlichen Urlaub im eigenen Wohnwagen, der es uns erlaubte, Abstand zu halten.
Auf das Band zwischen meinen Töchtern, das noch enger wurde, als es bisher schon war.
Auf den guten Kontakt zu meinem Sohn, der in diesen unruhigen Zeiten sein Studium in einer anderen Stadt begonnen hat.
Und auf die Tatsache, dass ich in einem warmen Zuhause mit Garten sitze, dass ich eine wunderbare Familie habe und deswegen ein Lockdown zwar lästig, aber keinesfalls deprimierend oder von Angst geprägt ist.

Dennoch habe ich mich dazu entschlossen, Yoga als Job wieder in den Hintergrund rücken zu lassen –
in den letzten Monaten hab ich so wenig Zeit wie noch nie auf der Matte verbracht, und ich weiß nicht einmal genau, warum. Es hat sich irgendwie nicht ergeben, unter anderem auch deshalb, weil mein heimisches Yogaeck plötzlich zum Arbeitsplatz wurde.

Ich werde also in den kommenden Wochen wie mittlerweile gewohnt Yoga online unterrichten und dann ab dem Frühling 2021 nur mehr einen Kurs halten –
alle anderen hab ich mittlerweile abgegeben.
Und dann hoffe ich, dass meine Leidenschaft fürs Yogieren wieder zurückkommt, das wäre schön.

Ich wünsche euch allen eine wunderbare Adventszeit, ich wünsche euch leuchtende Augen und Freude im Herzen, und ich wünsche euch die wunderbarste stillste Zeit des Jahres –
die können wir heuer wirklich gebrauchen.

Namaste!


Galerie

Online Yoga? So geht’s!

Aus aktuellem Anlass:
Ich eröffne wieder den virtuellen Yogaraum.

Machst du mit?

Sibl and the Wheel | Yoga

Da wir alle coronabedingt vorwiegend zuhause sind und das wohl noch eine Zeit lang bleiben müssen, hab ich mein Yogaangebot auf ein Onlineangebot umgestellt –
und das funktioniert wirklich super!
Die Teststunde hat ohne technischen Problem ganz einwandfrei stattfinden können, weitere werden folgen.

Damit die Teilname möglichst einfach ist, erklär ich dir heute, wie Live-Online-Yoga mit mir funktioniert:

  • Lade dir als erstes die kostenlose App Zoom Cloud Meetings auf dein Smartphone oder dein Tablet
    ODER öffne die Zoom-Seite auf deinem Computer.
  • Du musst dich in der App nicht anmelden oder registrieren, sondern drückst auf einem Meeting beitreten und gibst dann eine Reihe von Zahlen ein, die ich dir verrate (quasi dein Zutritsscode)
    ODER noch einfacher:
  • Du klickst auf den Einladungslink, den ich dir per Email oder Whatsapp-Gruppe vor dem Termin schicke.

Und schon öffnet sich unser Meetingraum in der App und wir sehen und hören einander.
(Der Meetingraum ist 10…

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Dear Alopecia – oder: Vom Haarelassen und drüber schreiben.

Genau ein Jahr ist es her, dass ich auf meinem Kopf eine kahle Stelle entdeckt habe –
und seitdem hat sich viel getan.

Ich hab gelernt, dass ich meine Haare lieber mag, als ich bisher dachte.
Ich hab auch gelernt, dass Haare nicht so wichtig sind, wie ich bisher dachte.
Und ich spüre noch mehr als sonst den Rückhalt in der Familie und von meinen Freund*innen.

Über diese kleinen Glatzen zu reden, war das Beste, was ich machen konnte. 
Die Reaktionen der Menschen sind emotional und wunderbar, sie helfen wirklich, wenn’s mal wieder Phasen gibt, in denen mir die Haare büschelweise ausgehen –
und ich hab wunderbare Menschen kennen lernen dürfen, zum Beispiel die furchtlose Chynna Webley, die seit ihrer Kindheit mit Alopecia areata bzw. universalis lebt.

Diese junge Frau hatte auch die Idee zu einem wunderbaren Projekt:
Menschen erzählen aus ihrem Leben mit dem Haarausfall und berichten in berührenden Briefen von ihren Gefühlen –
und ich darf Teil davon sein!

So schlimm diese Erkrankung und die psychische Belastung auch ist, so wunderbar sind die Chancen, die sich daraus ergeben –
Chancen zu wachsen, zu reifen, zu definieren, was wirklich wichtig ist im Leben.
Und dafür sag ich tatsächlich:
Danke!

* * *

Du möchtest die Briefe an die Alopezie lesen?

Hier (klick) findest du die pdf-Version –
wenn du das Buch auf deinem eReader lesen möchtest, klick hier!

Vielen Dank für dein Interesse!
Namaste!

Yogischer Intensiv-Workshop – was ist das eigentlich?

Für das kommende Herbstsemester darf ich eine yogische Intensiv-Workshopreihe planen –
falls uns Corona keinen Strich durch die Rechnung macht.

Und weil ich ein paar Anfragen bekommen habe, was man sich darunter eigentlich vorstellen kann, werde ich versuchen, meine Ideen in Worte zu fassen.

In der yogischen Welt finden andauernd Workshops statt –
meist an Wochenenden, mehrere Stunden lang, zu verschiedenen Themen. Ich meld mich gern zu Workshops an, weil ich mir in relativ kurzer Zeit neues Wissen aneignen kann und nicht mehrmals die Woche zu yogischen Terminen pendeln muss –
das ist als berufstätige Mutter schlicht unmöglich.
Außerdem ist so ein Yoga-Workshop wie eine kleine Wellnessauszeit für mich, ich kann mich ein paar Stunden lang mit etwas beschäftigen, das ich wirklich gern mag, ohne Ablenkung, und tanke viel Energie – yogisch gesprochen: Prana – für den Alltag.
Manchmal sind es auch Fortbildungs-Workshops, bei denen ich mein Wissen vertiefen und neue Ideen für den Unterricht mitnehmen kann.
Und genau das ist das Ziel der Yoga-Intensiv-Workshopreihe.

 

Die Workshops werden zweieinhalb Stunden dauern und ab Herbst 2020 vier Mal jeweils am ersten Samstag im Monat stattfinden.
Wir werden natürlich nicht zweieinhalb Stunden lang Yoga üben, sondern die Vormittage wirklich wie Workshops aufbauen:

  • Zu Beginn gibt es ein Ankommen, gemeinsames atmen und meditieren, und Sonnengrüße, um Körper und Geist auf den Workshop vorzubereiten.
  • Danach folgt etwas, das man in der yogischen Welt Satsang nennt: eine Art Gesprächsrunde, in der gemeinsam über Themen aller Art geplaudert, nachgedacht, philosophiert wird. Das müssen nicht unbedingt yogische Themen sein, es können in netter Runde auch Probleme des Alltags besprochen werden, oder Dinge, die an diesem Tag, in dieser Woche, persönliches Thema waren. Aber auch yogische Philosophie, Anatomie oder der korrekte Aufbau verschiedener Asanas kann und wird Thema sein.
  • Diese Gesprächsrunden bieten auch immer Platz für Fragen –
    Fragen zum Aufbau mancher Asanas, zum korrekten Atmen, zu Dingen, die im Yogaunterricht manchmal vorkommen und vielleicht nicht ganz klar sind.
  • Ein weiterer Teil dieser Workshopreihe wird Patanjalis Yogasutra sein, einer der Leitfäden durch die Welt des Yoga. In kleinen Ausschnitten werden wir ausgewählte Punkte des Yogasutra lesen und besprechen, weil sich dadurch viele Dinge, die im Yogaunterricht seltsam klingen, klären.
    Yoga ist ja nicht nur eine achtsame Art zu turnen, sondern hat eine lange philosophische Tradition, die zu verstehen einerseits den Blick auf die Welt verändert, andererseits aber auch die eigene Yogapraxis unterstützen kann. Davon abgesehen ist es wirklich spannend zu lesen, ich mag alte, philosophische Texte wirklich gern.
    Aber keine Sorge: Auch diese kleinen Yogaphilosophie-Einheiten sind wie von mir gewohnt unesoterisch, unreligiös und undogmatisch –
    sie sollen nur den Blick auf das yogische Ganze schärfen.
  • Außerdem werden wir in den Workshops einfache, aber wirkungsvolle Arten des Meditierens kennenlernen.
    Meditieren ist mittlerweile wissenschaftlich als wirksam anerkannt, trägt aber immer noch den Beigeschmack von esoterisch und viel zu kompliziert
    zu Unrecht, wie wir in den Workshops feststellen werden.
  • Natürlich werden wir auch in den Workshops Yoga üben –
    zu Beginn, zwischendurch, als Abschluss, aber anders als in den klassischen Stunden: Wir werden langsamer sein, genauer, achtsamer, wir werden neue Asanas und Variationen kennenlernen und die Haltungen so aufbauen, dass die anatomische Logik dahinter klarer wird.
  • Begleitet werden unsere yogischen Samstagstreffen von Yogi-Tee und ayurvedischen Kleinigkeiten zum Knabbern, von guter Laune und innerem Sonnenschein, und von gemeinsamer Zeit in netter Gesellschaft, die unser Innerstes zum Strahlen bringt.

 

Wer an dieser Intensiv-Workshopreihe teilnehmen möchte, muss nicht unbedingt in meine regulären Kurse gehen, sollte aber eine gewisse Erfahrung mit Yoga mitbringen –
im Gegensatz zu meinen Yoga für ALLE-Kursen ist die Workshopreihe nicht für Anfänger/innen ohne Yogavorkenntnisse geeignet.

Ich freu mich wirklich darüber, dass ich diese Möglichkeit bekomme und mit anderen Yoga-Begeisterten über das sprechen darf, was ich wirklich sehr gern habe
dass ich gern koche und Menschen mit Leckereien verwöhne, macht die Sache nur noch wunderbarer.

Vielleicht verbringen wir im Herbst ein paar Samstagvormittage miteinander –
ich würde mich darüber sehr freuen!

Alles Liebe!
Namaste!

Wie es mit Yoga und mir weitergeht. oder: der Yogaplan 2020/21.

Die vergangenen Wochen daheim waren schräg und sind es noch immer –
der Ehemann arbeitet weiterhin zu Hause, die Kinder warten sehnsüchtig auf die Schule, und die Maskenpflicht außerhalb des Hauses macht das öffentliche Leben zu einem seltsamen Theater …
vor allem, weil es in den Köpfen vieler Menschen offenbar noch immer nicht angekommen ist, dass wir mit den Masken die anderen schützen, nicht uns selbst. Wer sich also nicht vor Corona fürchtet und deshalb die Maske nur lässig am Ohr hängen hat, gefährdet nicht sich selbst, sondern die anderen.
Danke für nichts.
(Ja, dieses Thema macht mich ein bisschen ärgerlich.)

Anfangs haben wir uns selbst Masken genäht, nachdem uns die Maskenpflicht aber noch länger begleiten wird und die Kinder auch in der Schule eine tragen müssen, haben wir uns für passgenauere und angenehmere entschieden –
im Sommer vermutlich eine bessere Variante als doppelt genähte und extra gefaltete.

>> Wir haben unsere neuen Masken übrigens von handmade by CUT, dort gibt’s auch die besten Yogahosen und allerhand andere wunderbare Dinge.

 

Seit letzter Woche steht außerdem mein Unterrichtsplan fürs Herbstsemester fest –
entstanden in netter Zusammenarbeit mit dem Seniorenbund Salzburg und vielen abendlichen Diskussionen mit meinem Mann.
Danke!

Das ist also mein yogischer Plan:

  • Die Online-Yogakurse bleiben bis auf weiteres.
  • Die Yogakurse am Mittwoch und Donnerstag werden im Herbst wie bisher weiterlaufen.
  • Den Freitagskurs hab ich an eine wunderbare Kollegin übergeben. Ich bin wirklich froh, jemanden gefunden zu haben, der Yoga mit einem ähnlichen Ansatz unterrichtet wie ich, meine Yogi/nis werden sicher begeistert sein von ihr.
  • Außerdem wird es im Herbstsemester einen Intensivworkshop geben, in dem man die eigene Yogapraxis vertiefen und sich mit Gleichgesinnten austauschen kann, begleitet von ayurvedischen Köstlichkeiten. Dieser Workshop wird einmal im Monat an Samstagvormittagen stattfinden und soll die eigene Yogapraxis anregen und vertiefen.
  • Die Schreibwerkstatt wird nicht mehr stattfinden – einerseits, weil es zeitlich schwierig ist, andererseits, weil es wieder einmal Zeit für etwas Neues zu sein scheint. Außerdem war die Mischung aus Schreibbegeisterten, die schon einiges an Vorwissen mitbrachten, und jenen, die nur ein bisschen ins Schreiben reinschnuppern wollten, wirklich herausfordernd –
    zumindest, wenn wirklich jede/r von dem Kurs profitieren soll.
  • Auch meine Kinderkurse hab ich momentan auf Eis gelegt, da es noch komplett ungewiss ist, wie es in den Kindergärten und Schulen mit Kursen weitergehen wird.

Dieser Plan ist toll, ich bin wirklich glücklich damit, auch wenn die Kinderkurse wegfallen –
ich hoffe nur, dass uns Corona nicht wieder einen Strich durch die Rechnung machen wird.
Aber das haben wir ja nur bedingt in der Hand –
deshalb:
Setzt bitte eure Masken auf!

Danke und Namaste!

 

 

War’s das mit uns? oder: Das könnte ein Abschied sein.

Das Jahr 2020 hat wirklich gut begonnen:
ausgebuchte Erwachsenenkurse, jeden Vormittag Kinderkurse, und eine Schreibwerkstatt voller engagierter Menschen, die wirklich tolle Texte zu Papier bringen.
Nach wunderbaren morgendlichen Yogaeinheiten in Kindergärten und Volksschulen gab’s nachmittags ebenso wunderbare Yogastunden mit meinen erwachsenen Yogi/nis, abends konnte ich mit einem Lächeln auf den Lippen einschlafen.
Einen besseren Job gibt es wohl nicht.

Und dann kam Corona.

Mit einem Schlag war es vorbei mit den Yogastunden –
verständlicherweise, immerhin ist mit diesem Virus nicht zu spaßen.

 

Seit gestern steht nun fest, dass es dieses Semester keine Yogakurse mehr geben wird, vielleicht nicht einmal mehr dieses Jahr. Einer der Kinderkurse wurde auf Herbst 2021 verschoben.
Das stellt mich als freie Yogalehrerin vor eine schwierige Entscheidung:
Wie geht es jetzt weiter?

Denn eins ist klar:
Erst im Herbst 2020 oder Frühling 2021 wieder mit Kursen zu beginnen und bis dahin nicht zu unterrichten, das ist keine Option, dazu müsste ich reich sein und den Yogaunterricht nur als Hobby betreiben.
Yoga ist (oder war) für mich und viele andere aber Beruf, nicht nur Berufung –
und auch das ist so eine Sache:

Dass Yogaunterricht echte Arbeit ist, auch wenn der Unterricht Spaß macht, und deshalb auch bezahlt werden sollte, ist vielen Unterrichtenden offenbar nicht klar
und auch die Yogi/nis greifen lieber zu Gratisangeboten. Verständlicherweise –
und natürlich ein bisschen traurig.

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🌀in den letzten tagen häufen sich gratis-yogaangebote von menschen, die sich zuvor darüber beschwert haben, wie schlimm die corona-krise gerade die yogaszene trifft. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ich muss gestehen: ich versteh das nicht. gratis-online-yogaangebote (oder zu preisen von unter 5€ pro stunde) von menschen, die mit yoga eigentlich ihren lebensunterhalt bestreiten, machen die situation nämlich noch viel schlimmer – für sie selbst und für alle anderen. und das nicht nur jetzt, sondern auch in der zeit danach, denn dann müssen wir erklären, warum es plötzlich nicht mehr gratis geht. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ in meiner story ist eine auflistung der dinge, die ich auch zahlen muss, wenn die yogaeinheit online stattfindet – eigentlich ist das sogar mehr als bei herkömmlichen kursen. ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ also schenk dein wissen und deine zeit nicht her – yogaunterricht hat einen wert! 🙏🏼 ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ ⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀⠀ #bittekeinpreisdumping #yogaistetwaswert #yogapaysmybills #verkaufdichnichtunterwert #yogaunterricht #onlineyoga #yogaonline #siblandthewheel #salzburg #yogainsalzburg #zumnachdenken #mindfulness #yogabusiness #yogaentrepreneur

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Seit wir alle zu Hause bleiben müssen und keine Kurse abhalten dürfen, haben etliche meiner Kolleg/innen ihr Yogaangebot auf gratis umgestellt –
oder verlangen so wenig Geld, dass es fast lächerlich ist.

Das ist unverständlich, weil auch Online-Yoga zu Hause Kosten verursacht, in meinem Fall sogar mehr als sonst, und es zerstört den Yogamarkt für alle anderen, die es sich nicht leisten können, ihren Unterricht herzuschenken.
Es gibt ohnehin schon unendlich viele kostenlose Yogaangebote, die aber alle werbefinanziert sind, was bedeutet:
Der Unterricht ist für die Teilnehmer/innen zwar kostenlos, bringt den Unterrichtenden aber Geld ein.
Und das ist ein großer Unterschied.

Für mich funktioniert das nicht –
ich kann und will mein Wissen nicht herschenken, meine Zeit, meine Hingabe und mein Engagement, hab aber keinen Werbevertrag.
Ich unterrichte online mit genauso viel Herz wie sonst, wenn uns auch einige Kilometer trennen –
natürlich ist es trotzdem nicht dasselbe.

Und vor allem:
Leben kann man davon nicht.

 

Deswegen muss ich jetzt eine Entscheidung treffen:
Wie mache ich weiter?
Mache ich überhaupt weiter?

So wie es momentan aussieht, muss ich mich vom Yogaunterricht als Hauptjob verabschieden. Ich kann nicht bis Herbst warten, ob sich die Lage verbessert, oder mit den Kursen erst wieder im Jahr 2021 beginnen.
Ich bin Mutter von drei Menschen, die sich auf mich verlassen, die Hunger haben und manchmal Wünsche und Bedürfnisse, die erfüllt werden müssen. Und ich hab zwar einen wunderbaren Mann, aber keinen Millionär geheiratet, was bedeutet:
Mein Einkommen ist wichtig.

Deswegen bereite ich mich und meine Yogi/nis sanft auf einen möglichen Abschied vor, beginne damit, für manche meiner Kurse Ersatzyogalehrerinnen zu suchen, und mach mich daran, wieder in einen unyogischen Job einzusteigen –
eine schwierige Aufgabe in diesen schwierigen Zeiten.

Vielleicht geschieht ja noch ein Wunder und ich kann meinen Traumjob weitermachen, zumindest manche meiner Stunden weiterführen –
bis dahin aber werde ich mich mit dem Gedanken anfreunden, dass mein Traumjob für mich wohl wieder zum Hobby werden muss.

Bis das alles klar ist, gibt es Yoga weiterhin online mit mir –
live und in Farbe.

Bleib gesund!
#Namaste

 

Baking is yoga for the mind. Wirklich!

Viele meiner Yogi/nis wissen, dass mein Herz nicht nur für Yoga und für Literatur schlägt, sondern auch fürs Backen –
vor allem Sauerteigbrote haben es mir angetan.

Ich hab meinen ersten Sauerteig von Beginn an selbst hergestellt, seitdem Dutzende Male aufgefüttert und verfeinert –
mittlerweile schmeckt er wirklich gut!

Beim Backen mit Sauerteig lernt man eine Menge über die Zeit –
deswegen vergleiche ich backen gerne mit Yoga:

Nichts geht schnell, alles dauert eine gewisse Zeit, es gibt Schritte, die eingehalten werden müssen, sonst ist das Ergebnis kein gutes –
eigentlich furchtbar für einen eher hektischen Menschen wie mich, der Dinge gern schnell erledigt und am liebsten sofort mit allem loslegen (und auch gleich fertig sein) möchte.
Aber das geht nicht beim Sauerteig, Sauerteig braucht Zeit –
und davon ganz schön viel.

Das ist beim Yoga ebenso:
Wir können nicht mit den wildesten Asanas beginnen, sondern müssen anfangs mal versuchen, gerade zu stehen, gerade zu sitzen, den eigenen Körper kennenzulernen und damit zu arbeiten.
Und auch das ist eine Analogie zum Sauerteig:
Den Sauerteig muss man kennenlernen, man muss ihn beobachten, erkennen, was er wann braucht und wann man ihn einfach mal in Ruhe lassen muss.

Wenn dann die kleinen Bläschen aufsteigen, wenn ich sehe, dass der Teig aktiv ist und blubbert …
hach, das macht mich wirklich glücklich!

Ich hab bemerkt, dass ich besser backen kann, wenn ich entspannt bin –
dass es mich aber ungemein entspannt, wenn ich backe.
Und das ist beim Yoga ebenso:
Yoga entspannt mich, wenn ich gestresst bin, und wenn ich entspannt bin, gelingen mir viele Asanas, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich sie je beherrschen werde.

Weil ich mit einigen Yogi/nis im bäckerischen Austausch stehe, hab ich mich dazu entschlossen, meinen Backversuchen eine eigene Plattform zu geben –
und zwar hier.
Seit wir coronabedingt zuhause bleiben müssen und in vielen Geschäften kein Germ mehr zu finden ist, interessieren sich mehr Menschen für Sauerteig …
und weil der nicht so einfach zu handhaben ist, möchte auch ich Tipps geben.

Ich freu mich, wenn wir uns dort sehen und Ideen austauschen!

Alles Liebe, bleib zuhause und gesund –
und Mahlzeit!

#Namaste

 

 

 

elfchen.contest | #schreibwerkstatt

Noch immer sind wir coronabedingt alle zuhause –
und auch wenn es sich langsam ein wenig normaler anfühlt, ist die Situation doch eine komische:

so viel Zeit, so viel (und doch so wenig) zu tun, so viele Ängste und Sorgen.

Wie wär’s damit, die eigenen Ängste zu Papier zu bringen?
Dann mach doch beim Elfchen-Contest mit!

Alles Liebe!
Bleib gesund!

#Namaste

sinn.wort.spiel.

auch diese woche gab’s natürlich keine schreib.werkstatt, wir sind noch immer alle zuhause –
und langsam, ganz langsam, gewöhnen wir uns daran, dass das leben langsamer läuft, ruhiger, dass wir mehr zeit haben –
ob wir wollen oder nicht.

gerade in solch tristen zeiten lassen sich wunderbare texte zu papier bringen –
texte voller emotionen, voller gedanken, die wir uns im stressigen alltag niemals machen würden.

deswegen rufe ich den elfchen.contest ins leben!
elfchen sind ein toller einstieg in die lyrische welt, ganz nach dem motto weniger ist oft mehr, denn ein elfchen besteht aus nur elf worten, die sich auf fünf zeilen verteilen, nach folgendem schema:

herbstzeit                                            (nomen oder adjektiv)
goldenes licht                                     (adjektiv und nomen)
blätter leuchten warm                      (wer, was, wie, wo)
fallen langsam zu boden                   (persönliche gedanken, beobachtung)
schön                                                   (fazit)

das thema liegt eigentlich auf der hand, oder?
alles, was…

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