Dear Alopecia – oder: Vom Haarelassen und drüber schreiben.

Genau ein Jahr ist es her, dass ich auf meinem Kopf eine kahle Stelle entdeckt habe –
und seitdem hat sich viel getan.

Ich hab gelernt, dass ich meine Haare lieber mag, als ich bisher dachte.
Ich hab auch gelernt, dass Haare nicht so wichtig sind, wie ich bisher dachte.
Und ich spüre noch mehr als sonst den Rückhalt in der Familie und von meinen Freund*innen.

Über diese kleinen Glatzen zu reden, war das Beste, was ich machen konnte. 
Die Reaktionen der Menschen sind emotional und wunderbar, sie helfen wirklich, wenn’s mal wieder Phasen gibt, in denen mir die Haare büschelweise ausgehen –
und ich hab wunderbare Menschen kennen lernen dürfen, zum Beispiel die furchtlose Chynna Webley, die seit ihrer Kindheit mit Alopecia areata bzw. universalis lebt.

Diese junge Frau hatte auch die Idee zu einem wunderbaren Projekt:
Menschen erzählen aus ihrem Leben mit dem Haarausfall und berichten in berührenden Briefen von ihren Gefühlen –
und ich darf Teil davon sein!

So schlimm diese Erkrankung und die psychische Belastung auch ist, so wunderbar sind die Chancen, die sich daraus ergeben –
Chancen zu wachsen, zu reifen, zu definieren, was wirklich wichtig ist im Leben.
Und dafür sag ich tatsächlich:
Danke!

* * *

Du möchtest die Briefe an die Alopezie lesen?

Hier (klick) findest du die pdf-Version –
wenn du das Buch auf deinem eReader lesen möchtest, klick hier!

Vielen Dank für dein Interesse!
Namaste!

3 Kommentare zu „Dear Alopecia – oder: Vom Haarelassen und drüber schreiben.

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