was yoga mit orchideen gemeinsam hat. (#ytt)

sinn.wort.spiel.

das erste wochen.ende des yoga.teacher.trainings liegt hinter mir.
es war heiß, intensiv, lehr.reich, lustig, tänzerisch und hat wahn.sinnig spaß gemacht.

und mitten drin, während eines anregenden morning.flows, hat sich plötzlich ein gedanke in mir breit gemacht, der mir ein breites grinsen ins gesicht gezaubert hat –
weil er so plötzlich kam, und irgend.wie so un.passend und zeit.gleich auch so wahr erschien:

mit dem yoga ist es wie mit orchideen.
man muss sich gut um beide kümmern – aber nicht zu viel.
und natürlich auch nicht zu wenig.

denn einerseits ist es so:
wer seinen orchideen zu viel wasser gibt, um ihnen gutes zu tun, ertränkt sie.
wer ihnen kein wasser gibt, weil er nur selten an sie denkt, lässt sie verdursten.

und andererseits ist eben auch so:
wer beim yoga zu viel will, auch wenn er es gut meint, wird viel zu schnell an seine grenzen kommen und verzweifelt aufgeben.

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gedanken.karussell. (#ytt)

sinn.wort.spiel.

augen schließen.
ein.atmen.
und aus.atmen.
schultern rotieren weg von den ohren.
nach hinten.
oder unten?
unten.hinten?
oh, ein.atmen!
und aus.atmen.
gewicht auf das rechte bein verlagern,
langsam das linke bein heben
und den fuß einstellen,
auf den rechten oberschenkel.
ach, und natürlich wieder ein.atmen.
nicht umfallen!
einen punkt auf der wand fixieren,
wie war noch der name von dem punkt an der wand,
den ich immer anstarre,
damit ich nicht umfalle,
einbeinig?
oh, ein.atmen!
augen schließen.
nein, augen wieder auf,
sonst falle ich um,
den punkt anstarren,
drishti,
war es nicht drishti?
ja, genau,
aus.atmen,
drishti, das war’s,
ach mann,
eigentlich wollte ich doch die gedanken fliegen lassen,
und jetzt vergess ich sogar auf’s
ein.atmen,
oh, es ist schon das andere bein dran,
aus.atmen,
nicht umfallen,
und die gedanken fliegen lassen.

namaste.

© Sybille Ebner - sinn.wort.spiel. © Sybille Ebner – sinn.wort.spiel.

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