Black Friday? Nein danke. #SeiKeinWerbeopfer!

Heut ist er wieder, dieser ominöser Freitag, an dem viele Menschen komplett durchdrehen und sich um Dinge prügeln, die sie eigentlich gar nicht brauchen.
Der Schwarze Freitag kommt aus den USA und ist immer der Freitag nach Thanksgiving –
eigentlich ein Familientag, und (leider) auch der Start in die Weihnachtseinkaufsaison.

Viele Läden öffnen schon in den frühen Morgenstunden und bieten (vermeintliche) Rabatte und Sonderaktionen. In Österreich und Deutschland findet der Black Friday aber vor allem online statt.

Der Verbraucherschutz kritisiert, dass die Rabatte künstlich aufgeblasen werden –
oft berechnen sich die Rabatte von der unverbindlichen Preisempfehlung, die meist über dem tatsächlichen Marktpreis liegt. Wer mit anderen Anbietern vergleicht, stellt dann fest, dass der Rabatt nicht so groß ist wie erhofft …
was wenig verwundert:
Die Läden wollen uns nichts schenken, sie wollen ein Geschäft machen.

Dennoch sind Bilder wie diese keine Seltenheit:

Ich muss gestehen:
Mich macht das jedes Jahr fassungslos.

Menschen streiten sich um Dinge, die sie in den allermeisten Fällen nicht brauchen und die sie sich im schlechtesten Fall auch nicht leisten können.
Und wenn ich mir ansehe, wie viel Verpackungsmüll allein an diesem einen Tag entsteht, dann frag ich mich schon:
Muss das wirklich sein? Könnten wir nicht auch ein bisschen an die Umwelt denken?

Ja, klar, auch ich kauf Geschenke für meine Lieben, aber ich hab da einen super Trick:
Ich kauf sie das ganze Jahr über.
Immer dann, wenn ich etwas entdecke, das jemandem eine Freude macht, greif ich zu. Das erspart mir einerseits vorweihnachtlichen Geschenkestress, andererseits schont es auch die Geldbörse –
denn ich kauf nicht dann, wenn mir jemand einredet, dass ich es tun muss und mich mit vermeintlichen Rabatten lockt, ich kauf dann, wenn der Preis wirklich gut ist.
(Wir alle wissen doch, dass nach Weihnachten die meisten Dinge weitaus günstiger sind als davor.)
Und noch viel wichtiger:
Ich kaufe das, was ich kaufen möchte, und nicht irgendwas, nur weil billig draufsteht.

Anstatt mich heute in Einkaufszentren von den Massen niederrennen zu lassen oder im Internet Dinge zu kaufen, die ich bei genauem Hinsehen gar nicht brauche, gestalte ich den Black Friday im ursprünglichen Sinn –
als entspannten Familientag:

Achtsamkeit ist nichts, was nur auf der Yogamatte stattfindet –
Achtsamkeit zieht sich durch das gesamte Leben. Und zwar nicht nur von Menschen, die Yoga üben –
jede/r kann und sollte achtsam sein im Tun.

Brauchen wir wirklich 15 verschiedene Outfits, um Yoga zu üben?
Brauchen wir wirklich ein neues Handy, wenn das alte noch gut funktioniert?
Und brauchen wir wirklich ein Ding aus der Wühlkiste, nur weil jemand anderer es zuerst gesehen hat?

Eigentlich nicht, oder?

#Namaste!

* * *

Übrigens:

Das soll kein Aufruf zum Nicht-Shoppen sein!
Einkaufen ist notwendig, kann Spaß machen –
und gerade Geschenke kaufen ist toll!

Wenn einkaufen aber zum Stress wird und ob der Menschenmassen sogar gefährlich, dann ist es an der Zeit, innezuhalten, umzudenken und nicht wie ein Lemming der Masse nachzulaufen.

 

Kleines Update – und dann geht’s Richtung Weihnachten!

Die Tage vor Weihnachten vergehen immer wie im Flug –
heuer aber hab ich es wirklich geschafft, nicht im Stress unterzugehen, sondern gemütlich alles zu erledigen, was erledigt werden muss, Zeit für die Familie zu haben …
und nebenbei auch noch ein, zwei neue Dinge auszuprobieren.

So hab ich etwa gestern das erste Mal meine Haare mit Roggenmehl gewaschen –
und bin restlos begeistert!

Die Haare fühlen sich super an, sauber und kräftig, die befürchteten Teigreste klebten nicht in den Haaren, ich konnte alles restlos auswaschen, und ich spar mir so die tägliche Essigspülung, die die Haare ohnehin eher austrocknet.
Großes Plus: Das Roggenmehl kommt aus Österreich und ist komplett plastikfrei verpackt – das erfreut natürlich mein ökofreakisches Herz!

Ich glaub, das ist mein neues Lieblingsshampoo – danke an alle, die mir dazu geraten haben!

(Achtung! Das geht nur mit Roggenmehl!)

Außerdem hab ich es mir an den vergangenen kuscheligen Winterabenden mit einer Tasse Tee oder einem Glas Punsch auf dem Sofa gemütlich gemacht und meinen Vorrat an gehäkelten Wattepads aufgestockt.

Das geht schnell, macht Spaß, ich kann meine Wollreste sinnvoll nutzen –
und ich kann ohne schlechtes Gewissen jeden Tag mehrere Pads verwenden, weil sie danach ohnehin in das Wäschesackerl wandern und von dort in die Waschmaschine.

Ganz nebenbei geben diese Pads auch ein super Weihnachtsgeschenk für Freund/innen oder Familienmitglieder ab, die sich auch dafür interessieren, weniger Müll zu produzieren –

perfekt!

Und wo wir schon beim Thema Müllvermeidung sind:
Ich hab auch meine Monatshygiene auf #ZeroWaste umgestellt.

Menstruationstassen verwend ich ja schon länger, aber seit ein paar Monaten benutze ich auch waschbare Slipeinlagen. Die gibt es in verschiedensten Ausführungen und von einigen Anbietern, ich hab mich für diese hier entschieden, weil sie klein sind und für meine Zwecke völlig ausreichend.

Ja, ich geb’s zu: Ich fand das anfangs auch ein bisserl schräg, mittlerweile bin ich aber sehr begeistert.
Der Tragekomfort ist top, nix verrutscht, nix zwickt, nach dem Tragen wandern sie ins Wäschesackerl und werden dann einfach in der Waschmaschine gewaschen.

Ich lass sie danach auf der Heizung trocknen – fertig.
Und was man sich an Geld spart, kann sich jede/r selbst ausrechnen – wirklich top!

Außerdem hab ich meine letzten Kinderyoga-Stunden in diesem Jahr gehalten, wurde von den Kleinen viel geknuddelt und gedrückt, ich hab neue Stundenbilder für’s Golden Age Yoga im kommenden Jahr gebastelt, das letzte Mal in diesem Jahr als Lesepatin in der Volksschule vor- und mitgelesen und etliche Laibe Brot sowie viele Kekse gebacken.

Und in all dem Trubel hab ich dennoch immer wieder Zeit dafür gefunden, auf meiner eigenen Matte tief durchzuatmen, für einen Moment die Augen zu schließen und die Seele baumeln zu lassen –
selbst wenn es nur zehn Minuten waren.

Und das ist etwas, was ich nur kann, weil Yoga mir dabei hilft –
danke, liebes Yoga, schön ist es mir dir!

Genießt die Tage vor Weihnachten, feiert ein wunderbares Fest –
und vergesst nicht, hin und wieder einmal tief durchzuatmen und etwaigen Stress für den Moment zu vergessen.

#Namaste!

Yoga mit dem Wheel – eine spannende Sache

Seit ich letzten Sommer mein erstes Yogawheel bekommen habe, sind ein paar Monate vergangen, in denen ich nur wenig damit üben konnte –
klassische Stunden mussten vorbereitet, auf die Yogateachertrainings-Prüfung gelernt werden, dann kam das Kinder Yoga und natürlich dutzende nicht-yogische Tätigkeiten …
es war immer etwas los.

Aber jetzt,
jetzt hab ich Zeit –
und die werd ich nutzen:

© Sibl and the Wheel
© Sibl and the Wheel beim Tüfteln

Momentan bin ich dabei, klassische Yoga-Haltungen in Wheel-Haltungen zu verwandeln, um je nach Übungswunsch die Asana anstrengender oder entspannter zu gestalten –
eine spannende und auch interessante Aufgabe.

Und dann, irgendwann, werd ich das, was ich mir da erarbeite, anderen Yogabegeisterten weitergeben –

darauf freu ich mich schon!

Namaste!

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