Die Sache mit dem Ego – oder: Muss es denn immer Zirkus sein?

Wer Yoga nicht nur privat, sondern auch beruflich praktiziert, kommt nicht umhin, sich selbst öffentlich darzustellen –
irgendwie müssen die Leute ja aufmerksam werden, und viele Yogi/nis möchten sich ansehen, mit wem sie da yogieren werden.
Yoga gibt es mittlerweile an jeder Ecke, die sozialen Medien sind voll von Yogis und Yoginis –
was da aber so gepostet wird, lässt mich manchmal erschaudern.

Da gibt es Menschen, die sich nur in den allerschwierigsten Posen zeigen, in Asanas, die kaum jemand auch nur annähernd beherrscht, am liebsten im Bikini oder wenigstens hautengen Klamotten.
(Klar, das bringt Anerkennung und Reichweite, ist also gut fürs Ego, auch wenn die Asanas manchmal so falsch ausgeführt werden, dass es beim Zusehen wehtut.)
Dann gibt es Menschen, die ständig vorgeben, schweben zu können, sich selbst in Posen präsentieren, die der Schwerkraft eine lange Nase zeigen –
und auf Kritik mit Schimpfwörtern reagieren.
(Dabei gilt ein gewaltfreies Leben im Yoga doch als besonders erstrebenswert, und das schließt auch Gewalt in der Sprache mit ein.)
Dann gibt es jene, die Yoga mit allerlei Hilfsmittel aufpeppen – Tiere, Feuer, Alkohol –, als wär Yoga allein zu langweilig, nicht genug.
(Dabei geht’s im Yoga darum, sich nach innen zu besinnen und das Außen einfach sein zu lassen. Ziegen oder Gin Tonic lenken aber nur ab.)
Und natürlich findet man viele, die Yoga a) nackt praktizieren oder b) sich für ihre Yogafotos ausziehen –
sex sells gilt natürlich auch im Yoga.
(Man stelle sich eine Yogagruppe im herabschauenden Hund vor, nackt, von hinten betrachtet. Also ich bin ja wirklich nicht prüde, aber: warum?)

Besonders verstörend finde ich Berichte von Yogalehrer/innen, die Vorträge zum yogischen Leben halten, die erklären, warum es im Yoga so wichtig ist, das Ego hintanzustellen, auf den eigenen Körper zu hören und sich auf das Innerste zu besinnen –
und die dann besagten herabschauenden Hund so übertreiben, dass ihre Achillessehne reißt.
Einfach so.
Plopp.

Weil das Ego dann doch stärker ist.
Weil die Anerkennung der virtuellen Fangemeinde doch wichtiger ist als das auf den eigenen Körper hören.

Warum ich das manchmal kritisiere?
Als Yogalehrerin könnte ich es ja auch einfach sehen und mir meinen Teil denken, nicht wahr?
Die Antwort ist einfach:
Weil all das ein falsches Bild von Yoga vermittelt, eines, das den Menschen Angst macht und ihnen sagt: Das kannst du eh alles nicht, probier’s erst gar nicht. 

Und das hat negative Auswirkungen auf das Leben vieler Menschen.
Nicht selten hör ich: Was, Yoga? Geh bitte, das kann doch kein Mensch, dafür muss man ja Zirkusartist/in sein.
Oder: Für Yoga bin ich zu alt/dick/unbeweglich.

Wenn ich dann nachfrage, woher diese Annahmen eigentlich kommen, ist die Antwort immer dieselbe:
Ich hab Yoga gegoogelt und mir die Bilder angeschaut.

Ist das nicht traurig?
Sollten wir den Leuten nicht lieber vermitteln, dass jede/r Yoga praktizieren kann, dass schon aktives tiefes Atmen Yoga ist und Zirkus-Asanas nichts mit Yoga zu tun haben –
eigentlich eher im Gegenteil?
Davon abgesehen kann Yoga gefährlich sein …
wer ohne Vorkenntnisse einen Skorpion probiert, kann sich tatsächlich schwer verletzen.

Natürlich freu auch ich mich, wenn ich eine Asana schaffe, die ich bisher nicht konnte.
Wenn ich nach einer Ashtanga-Einheit keinen Muskelkater habe.
Oder wenn auf Instagram jemand gefällt mir drückt, wenn ich ein Foto poste.
Ja, klar, auch ich hab ein Ego, das sich nicht immer unterdrücken lässt.

 

Am meisten aber freu ich mich, wenn ich vor einer Yogaklasse stehe und die Menschen sehe, die da vor mir auf ihren Matten sitzen –
Menschen, die noch sehr oder nicht mehr wirklich jung sind, die an den verschiedensten Krankheiten leiden, die mit dem Kreislauf zu kämpfen haben, und trotzdem jede Woche wieder zum Yoga kommen, mit einem Lächeln im Gesicht.
Wir sprechen in der Stunde oft darüber, dass sie sich gar nicht mehr anschauen wollen, was sich in Sachen Yoga so tut –
da kriegt man ja Angst, sagte unlängst eine Dame.

Ich möchte kein yogischer Zirkusclown sein. 
Ich möchte nicht, dass Menschen Angst haben, wenn sie an Yoga denken –
sie sollen sich freuen und es als Bereicherung ihres Lebens betrachten.
Deswegen poste ich auch nur sehr selten Asanas, die ich nicht auch unterrichte …
das mach ich wirklich nur, wenn ich nach langem Üben endlich sagen kann: Ja, klappt für mich, und dann natürlich doch ein bisschen stolz bin.

Ansonsten versuche ich sehr achtsam auszusuchen, womit ich meinen Instagram-Account oder meine Galerie hier fülle …
ich kann zwar einige Zirkus-Asanas, würde diese aber nie unterrichten, also poste ich sie auch nicht.

Wer meine Yogastunden besucht, erkennt alle Asanas wieder
meistens aber in anderer Form, mit Hilfsmitteln etwa, oder einfach sanfter.
So wie hier: ein sanfter Baum –
weil nicht jede/r Yogi/ni den Baum so macht, wie er in der yogischen Literatur beschrieben wird.

Sondern vielleicht so, sanft und leicht:

Vielleicht muss es, wie in allen Bereichen des Lebens, auch im Yoga Superstars geben –
aber wie in allen Bereichen des Lebens gilt auch im Yoga:
Es sind nicht immer die Superstars, an denen wir uns im Leben orientieren sollten.

(Danke an eins meiner yogischen Vorbilder für diese Erkenntnis.)

#Namaste!

* * *

PS:
Wer hier eine generelle Kritik an den Fotos anderer Menschen herausliest, irrt:
Natürlich darf jede/r posten, was er oder sie möchte – ich schau mir gern schöne Fotos anderer Yogi/nis an und bewundere manch eine/n für Asanas, die ich wohl nie beherrschen werde.
Ich hab für mich aber einen anderen Weg gewählt, vor allem, weil ich die Schattenseiten sehe –
und weil Yoga für mich mehr ist als Ich beherrsche einen Handstand.

Als Feministin alter Schule sind mir außerdem sexistische Inhalte ein wahrer Dorn im Auge … das muss gerade im Yoga echt nicht sein.

* * *

PPS:
Yoga kann übrigens Menschen egoistischer machen, kann dazu führen, dass sie sich gnadenlos selbst überschätzen.
Das ist keine Einschätzung von mir, das sagt die Wissenschaft. Weder Yoga noch Meditation machen das Ego kleiner, ganz im Gegenteil:
Yoga bläst unser Ego zu einem riesigen Luftballon auf.
(Das erklärt vielleicht die teilweise abstrusen Thesen der Yogis vor tausenden von Jahren.)
Diese Erkenntnis kann man aber nutzen:
Wovon ich weiß, dem kann ich gegensteuern.
Das ist natürlich immer eine gute Sache – denn die Wissenschaft sagt auch:
Wer sich gut (oder vielleicht sogar besser als andere) fühlt, dem geht es auch psychisch deutlich besser.

Und ganz ehrlich:
Man kann nur an Dingen arbeiten, die man hat –
wie also das Ego überwinden, wenn da keins ist?
Eben.

 

Wir Frauen haben’s nicht leicht, oder: Gemeinsam sind wir stark!

Auch wenn ich momentan hauptberuflich Yogalehrerin bin:
Die Feministin in mir schläft nicht.

Gerade im Yoga, wo weit mehr als die Hälfte aller Unterrichtenden und Übenden Frauen sind, ist Feminismus aber etwas, das keine so wirklich interessiert.
Die Übenden werden als Kunden bezeichnet, die Unterrichtenden grundsätzlich als Lehrer 
und auch wenn ich mich darüber nicht mehr so aufrege wie in jüngeren Jahren, muss ich doch gestehen, dass ich das schade finde.

Gerade in der vermeintlich so achtsamen Yogawelt müsste doch klar sein, welche Macht Sprache hat, und dass wir zusammenhalten müssen, wir Frauen, egal wie alt oder jung, dick oder dünn wir sind.
Stattdessen schweigt die Mehrheit bei schwierigen Themen wie #MeToo und wirft sich wegen Kleinigkeiten Knüppel zwischen die Beine, anstatt diese aus dem Weg zu räumen und gemeinsam als starke Einheit in die Zukunft zu marschieren.

Vor allem, wenn es um die Optik geht, kennt manch weibliche Kratzbürstigkeit keine Gnade.

 

Wenn du das gerade liest und eine Frau bist, dann kennst du sicher das Problem, dass du es nie jemandem recht machen kannst
egal was du tust.

Du trägst kein Make-up?
Meine Güte, wie siehst du denn aus? Bist du krank?
Du trägst Make-up?
Eine Yogalehrerin, die Make-up trägt? Das ist nicht sehr passend!

Du hast Kinder?
Oh, wie egoistisch, noch mehr Bälger in die Welt zu setzen!
Du hast keine Kinder?
Ach, wie egoistisch, dir geht es ja nur um dich selbst!

Du hast Kinder und bleibst bei ihnen zu Hause?
Ach, jetzt spielst du also Hausfrau und liegst dem Mann auf der Tasche?
Du hast Kinder und gehst arbeiten?
Oh, du bist eine Rabenmutter und lässt deine Kinder fremdbetreuen!

Du trägst sexy oder bunte Klamotten, bist aber nicht mehr 20 Jahre alt?
Meine Güte, kleide doch doch deinem Alter entsprechend!
Du trägst keine bunten oder sexy Klamotten, bist aber unter 40 Jahre alt?
Lass dich doch nicht so gehen, wie willst du denn so einen Mann abbekommen?

Diese Liste lässt sich endlos weiterführen –
und meistens sind es Frauen, die anderen Frauen ungefragt ihre (vermutlich nicht einmal gut gemeinten) Ratschläge aufdrängen …
auch und gerade im Yoga.

Ich hab da keine Lust drauf, ich sag’s dir ganz ehrlich.
Ich leb so, wie es für mich und meine Familie richtig ist, und seh die Dinge gern ein wenig anders.

Ich beurteile dich nicht danach, wie du aussiehst oder lebst, wie du dich kleidest oder was du arbeitest, wen du liebst oder was du isst –
und ich wünsch mir das auch von dir.

So einfach ist das.

Manchmal, wenn die Verwunderung in mir zu groß wird, schreib ich drüber, hier zum Beispiel, lass meinen Gedanken freien Lauf, aber ich nehme mir (nicht mehr) das Recht heraus, alles zu be- oder verurteilen, was andere tun –
auch das hab ich in den letzten Jahren lernen dürfen.

Und jetzt, jetzt schalt ich meinen Computer aus und freu mich auf meinen morgigen Geburtstag –
ich werde 40, werde mich aber bestimmt nicht meinem Alter entsprechend  kleiden oder benehmen, so viel steht fest.
(Ich weiß ja nicht mal, was das bedeuten soll.)

 

Ich würde mich aber sehr freuen, wenn du anlässlich meines Geburtstages einen oder zwei Euro für meine Spendenaktion spenden würdest.

Vielen Dank!
<3

#Namaste!

Es muss nicht immer Zirkus sein. #KeepItSimple

Wenn ich morgens Kaffee trinke oder abends im Bett liege, scroll ich manchmal durch diverse Social Media Kanäle und schau mir Yogabilder und – videos an.

Vor allem Beiträge von Menschen, die mit dem Yogawheel arbeiten, haben es mir angetan –
doch in letzter Zeit finde ich verstärkt Beiträge, die zwar bewundernswert und wirklich toll sind, die mit Yoga aber nur mehr am Rande zu tun haben.
Hier ist etwa so ein Beispiel –
die Bilder und Videos sind ein Traum, kaum zu glauben, dass jemand wirklich sowas draufhat!

Ich merke aber verstärkt, dass die Menschen abwehrend reagieren, wenn ich das Yogawheel erwähne, und Dinge sagen wie:
Oh, das hab ich letztens auf Instagram gesehen, das ist viel zu arg, das kann ich sicher nicht.

Stimmt wahrscheinlich, ich kann das auch alles nicht. Und das, obwohl ich täglich auf meinem Wheel liege und damit yogiere.
Aber unter uns gesagt:
Das ist halt auch nicht das Yoga, das unsereins zu Hause macht.

Denn das ist High Level-Yoga, Profi-Yoga, vielleicht sogar eher Kunstturnen oder Akrobatik.
Bewundernswert, keine Frage –
aber sicher nicht das, was wir in Kursen oder daheim mit dem Wheel machen. Oder machen sollten –
immerhin kann man sich bei einigen dieser Kunststücke wirklich verletzen, wenn man sie einfach so zu Hause nachübt.

Die Yogapraxis auf dem heimischen Wheel sieht bei mir (und vermutlich den meisten anderen) eher so aus:

Ganz unspektakulär, dafür umso entspannender und eine große Unterstützung für viele Asanas. Und genau darum geht’s für mich, daheim und in den Kursen.
Yoga muss nämlich nicht spektakulär sein, Yoga steckt auch in den kleinen Dingen …
lasst uns diese Botschaft doch wieder in die Welt hinausschreien:

Keep it simple!

#Namaste!

Als gäb’s nur eine Asana – die ‚Push mein Ego‘-Asana

Weil es immer wieder ein Thema ist in der yogischen Welt, und weil ich mir dazu schon vor Jahren mal Gedanken gemacht hab, poste ich heute einen etwas älteren, neu überarbeiteten Artikel von mir.
Denn:

Ich geb’s ja zu, ich hab damals meine Handgelenke überlastet.

Kein Wunder, wenn man von Ich mach hin und wieder Yoga zu Ich mach jeden Tag Yoga und unterrichte übergeht, ohne auch nur mit der Wimper zu zucken, wenn man täglich mehr Chaturangas macht, als man zählen kann, jeden Armbalance-Workshop besucht, den man findet.
Es ist nichts tragisches, ein Erbe meiner Großmutter mütterlicherseits, ich kenn das schon gut und weiß, wie ich damit umgehen muss –
doch auch, wenn es mich ein wenig nervt, muss ich gestehen:
Es hat mir die Augen geöffnet.

Und das kommt so:
Wenn ich morgens im Bett liege und langsam aufwache, nehme ich gern mein Smartphone zur Hand und schau mir tolle Yogafotos an.

Die hier zum Beispiel find ich großartig – Yoga am Meer, Sonnenauf- und -untergänge, wirklich toll.
Oder hier, ganz wunderbare Bilder.
Doch auf den meisten der Bilder sind Menschen zu sehen, die wie Zirkusartist/innen die schwierigsten Asanas zeigen, mit einer Leichtigkeit, die schier unglaublich ist.
Sehr oft sind es junge Frauen, deren Körper so zerbrechlich scheint, dass sich mir unweigerlich die Frage aufdrängt:
Wie machen die das nur?

Auch ich achte auf meine Handgelenke, weiß, wie ich das Gewicht verlagern muss, damit ich im down dog meine Gelenke schone, und benutze sogar manchmal einen Keil.
Aber in Asanas, wo das gesamte Gewicht des Körpers auf den Händen liegt, kann ich nur schwer meine Handgelenke entlasten, da müssen sie das Gewicht tragen –
mit ein Grund, warum ich kaum Handstand übe, sondern den Kopfstand bevorzuge.

Natürlich sind Fotos im Sonnenuntergang klasse, eine schöne Frau im knappen Bikini, ein lässiger Skorpion direkt am Meer –
keine Frage, solche Fotos sind toll!
Ein bisschen schade finde ich die Einseitigkeit dennoch:
Denn es gibt so viele tolle Yogaposen, die es wert wären, gezeigt zu werden.
Oder lustige ideen, wie man eine scheinbar einfache Pose fotografieren oder aufnehmen kann:

Denn Yoga ist so viel mehr als reine Artistik –
und selbst Menschen, die ihr Leben lang keine extremen Umkehrhaltungen praktizieren, können dennoch von sich behaupten, gutes Yoga zu machen …
einfach, weil Yoga kein Zirkus ist.

Was an vielen artistischen Yoga-Fotos aber das Traurigste für mich ist:
Wenn das Bild an sich zwar toll ist, das Outfit top, die Frau sexy, die gezeigte Haltung aber komplett falsch, teilweise so falsch, dass sich jede/r, der sie nachmacht, verletzen könnte.
Selbst extrem durchtrainierte Yogi/nis riskieren Verletzungen, wenn sie sich nicht an die Grundregeln halten, entweder, weil sie diese nicht kennen, vielleicht auch, weil sie ihnen einfach egal sind.
Das hat für mich, gerade bei besonders gehypten Yogi/nis, auch etwas mit Verantwortung den Followern gegenüber zu tun, von denen man weiß, dass sie nachmachen, was man vorzeigt –
ich möchte nicht, dass sich jemand wehtut, weil ich so cool bin und auf die richtige Ausrichtung verzichte.

Und ganz ehrlich:
Wie oft sieht man die hippen Lifestyle-Yogi/nis meditierend auf einem Bild?
Neue Klamotten, tolle Frisur, super Location, die angesagteste Matte und eine #zerowaste-Wasserflasche –
aber Patanjali? Was ist das?

Wir dürfen eines nicht vergessen:
Yoga ist das, was in uns steckt, etwas, das wir vielleicht erst finden, mit dem wir aber sehr achtsam umgehen müssen. In jedem von uns steckt aber was anderes, nicht jede/r kann das, was wir können – und das ist vollkommen okay so.
Yoga ist ein Geschenk, das wir hüten und das wir ebenso sorgsam pflegen müssen wie den Körper, mit dem wir dieses Geschenk ausüben.
Das kann ein Handstand sein, natürlich!
Der Unterschied für mich ist nur:
Es muss kein Handstand sein –
denn besser ist es, die Asanas richtig zu beherrschen, den Körper so auszurichten, dass er nicht unter der täglichen Praxis leidet, und nicht nur Posen zu üben, die sich komisch anfühlen, damit man dann irgendwann vielleicht ein tolles Foto machen kann.

Und ich finde, das dürfen die Menschen da draußen ruhig wissen.

#Namaste!

***

An dieser Stelle möchte ich gestehen:
Ja, auch ich bin sehr aktiv in diversen sozialen Netzwerken. Als Yogalehrerin kommt man daran kaum vorbei, eine bessere und einfachere Art der Werbung gibt es nicht. Und natürlich zeig auch ich manchmal ausgefallenere Posen wie oben gezeigt –
vor allem dann, wenn ich die Haltung nach Jahren des Übens endlich schaffe.

Ich hab aber für mich selbst sehr strenge Regeln verfasst, was ich poste, und warum –
und dazu gehört vor allem:
Poste keine Asana, die du nicht exakt beherrschst, und poste niemals eine Asana, die nicht korrekt gezeigt wird.
Ich hab anfangs ganze Fotoserien vernichtet, auch wenn sie toll waren, einfach weil gewissen Details nicht gestimmt haben. Und wenn nur ein Mensch allein daheim das falsch nachmacht …
nein, da möcht ich ein ruhiges Gewissen haben.
Außerdem poste ich keine Asanas, für die man jahrelange Erfahrung braucht –
die hab ich selbst noch nicht, und das machen ohnehin alle anderen, ich zeig lieber, das Yoga etwas ist, das wirklich alle machen können, egal ob Kinder oder Schwiegermütter …
so schaut’s nämlich aus.

***
Dieser Artikel erschien in seiner Urform zuerst hier.

 

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