Die Stille in uns selbst – oder: Lasst euch bloß keinen Stress einreden!

Gestern war ich unerhört mutig:
Ich war in einem Einkaufszentrum! So kurz vor Weihnachten! Und das auch noch freiwillig!
In diversen sozialen Medien hab ich auch heuer wieder recht oft gelesen, wie schrecklich das angeblich ist –
die vielen Menschen, die Hektik, alle stressen und kaufen und keiner ist besinnlich, es geht allen nur um den Konsum! Wer weiß denn schon, was Weihnachten wirklich bedeutet? Nur wer Weihnachten fernab von all dem Konsumwahn und Lichterketten feiert, begreift den eigentlichen Sinn davon.

Da ich heuer aber beschlossen hab, Geschenke nicht im Internet zu besorgen, und mir noch ein, zwei Kleinigkeiten gefehlt haben, bin ich also morgens früh um neun losgefahren, um der allzu großen Hektik zu entgehen.
Das haben sich außer mir aber noch ein paar andre Leute gedacht, schon der Parkplatz war brechend voll, ich hab mich also für das Schlimmste gewappnet, tief durchgeatmet …
und meine erste Überraschung erlebt:
Eine ältere Dame hat in der Hektik ein Schild übersehen und ist versehentlich einige Meter gegen die Einbahn gefahren.
Ich hab wirklich damit gerechnet, jetzt ein Hupkonzert zu erleben, aber weit gefehlt:
Ein Dutzend Autos fuhren einfach langsam ein Stück zurück, damit die Dame wenden konnte, es gab keine Aufregung, niemand hat gehupt, ein älterer Herr hat ihr beim Wenden geholfen.
Einfach so.

Eigentlich war ich der Ansicht, dass ich eben zufällig an ein paar entspannte Leute geraten bin –
aber auch damit lag ich falsch:
Obwohl wirklich sehr viele Menschen im Einkaufszentrum herumliefen, war es eigentümlich still, sanfte Weihnachtsmusik war zu hören, die Leut haben sogar miteinander geredet!
Und als plötzlich eine Durchsage kam, dass sich doch bitte ein Arzt oder eine Ärztin bei der Information einfinden soll, sind allein aus dem Laden, in dem ich war, drei Leute losgelaufen.

Hm.
War ich im falschen Film? Wo war jetzt der Konsumwahn, die Hektik, der Egoismus, so knapp vor Weihnachten?

An einem Stand mit Produkten heimischer Imker/innen hab ich dann wirklich lang mit der Verkäuferin geplaudert und ein Geschenk bekommen, der Apropos-Verkäufer war umringt von Menschen, die ihm Geld und kleine Geschenke überreichten, und überall waren lachende Gesichter zu sehen.
Es herrschte eine so angenehme Stimmung, dass ich mir spontan einen Kaffee gekauft und mich mitten zwischen die Leut auf eine Bank gesetzt hab …
einfach weil es so fein war.
(Alle Vorbeigehenden haben mich übrigens angelächelt, manche sind sogar stehen geblieben und haben mir Frohe Weihnachten gewünscht. Mein Trick? Ich hab gelächelt.)

Und während ich so auf dieser Bank gesessen bin, ist mir ein Licht aufgegangen:

Weihnachten ist das, was wir draus machen.

Ich als bekennender Weihnachts-Fan brauch nicht viel, um in Weihnachtsstimmung zu kommen –
eigentlich bin ich ja das ganze Jahr in Weihnachtsstimmung, ich verberg es nur (mehr oder weniger) gekonnt.
Und mir ist klar, dass es vielen Menschen anders geht.

Aber ich denke, wir dürfen nicht einen schweren Fehler begehen:
zu glauben, dass wir das Recht haben zu kritisieren, was wir vielleicht einfach nicht verstehen oder anders empfinden.

Manch eine/r entflieht dem weihnachtlichen Trubel auf eine einsame Insel, andere verbringen die Tage in den Bergen, manche feiern im Kreise der Familie, andere wiederum mit Freund/innen auf einer Party …
manch eine/r beschenkt seine Familie reichlich, andere haben für jeden lieben Menschen genau ein Geschenk, manche sammeln schon unterm Jahr Geschenke, andere wiederum besorgen sie im letzten Moment …

und das ist okay so!

Gerade in yogischen Kreisen wird es gern für schlecht befunden, wenn man Weihnachten ganz klassisch angeht –
im dunklen Wohnzimmer, nur erhellt vom Licht der Christbaumkerzen, mit ein paar Geschenken unter dem Baum und leckerem Essen auf den Tellern.
Der Konsum wird kritisiert, die Abhängigkeit von Annehmlichkeiten wie Strom oder dem Auto, die Hektik und der viele Stress …
und dabei vergessen die Kritiker/innen recht oft, dass Stress etwas ist, das man sich selber macht –
und dass gerade wir Yogi/nis gelernt haben sollten, damit umzugehen.

Wer an Weihnachten um die halbe Welt fliegt, um dem Konsum zu entgehen, macht einen entscheidenden Denkfehler …
wer Weihnachten nur als stressige Zeit voll nervtötender Songs betrachtet, sollte mal in sein Inneres lauschen …
wer Weihnachten so entsetzlich findet, dass er in die Berge flüchten muss, soll das machen …
aber bitte:

Macht uns anderen kein schlechtes Gewissen!

Ich liebe Weihnachten, den Duft von Weihrauch, leuchtende Kinderaugen, Vanillekipferl und Bing Crosby –
und ich darf das!

Und vielleicht, ganz vielleicht, kann es sein, dass Ihr Weihnachtsmuffel einfach noch nie einen wirklich besinnlichen, gemütlichen Weihnachtsabend mit der Familie erlebt habt …
probiert es mal aus, das ist wirklich schön!
(Und ganz nebenbei auch Weihnachten im eigentlichen Sinn.)

Denn eins ist sicher:
Weihnachten ist das, was wir draus machen.

***

Happy Weihnachten, Ihr Lieben!

 

 

Kleines Update – und dann geht’s Richtung Weihnachten!

Die Tage vor Weihnachten vergehen immer wie im Flug –
heuer aber hab ich es wirklich geschafft, nicht im Stress unterzugehen, sondern gemütlich alles zu erledigen, was erledigt werden muss, Zeit für die Familie zu haben …
und nebenbei auch noch ein, zwei neue Dinge auszuprobieren.

So hab ich etwa gestern das erste Mal meine Haare mit Roggenmehl gewaschen –
und bin restlos begeistert!

Die Haare fühlen sich super an, sauber und kräftig, die befürchteten Teigreste klebten nicht in den Haaren, ich konnte alles restlos auswaschen, und ich spar mir so die tägliche Essigspülung, die die Haare ohnehin eher austrocknet.
Großes Plus: Das Roggenmehl kommt aus Österreich und ist komplett plastikfrei verpackt – das erfreut natürlich mein ökofreakisches Herz!

Ich glaub, das ist mein neues Lieblingsshampoo – danke an alle, die mir dazu geraten haben!

(Achtung! Das geht nur mit Roggenmehl!)

Außerdem hab ich es mir an den vergangenen kuscheligen Winterabenden mit einer Tasse Tee oder einem Glas Punsch auf dem Sofa gemütlich gemacht und meinen Vorrat an gehäkelten Wattepads aufgestockt.

Das geht schnell, macht Spaß, ich kann meine Wollreste sinnvoll nutzen –
und ich kann ohne schlechtes Gewissen jeden Tag mehrere Pads verwenden, weil sie danach ohnehin in das Wäschesackerl wandern und von dort in die Waschmaschine.

Ganz nebenbei geben diese Pads auch ein super Weihnachtsgeschenk für Freund/innen oder Familienmitglieder ab, die sich auch dafür interessieren, weniger Müll zu produzieren –

perfekt!

Und wo wir schon beim Thema Müllvermeidung sind:
Ich hab auch meine Monatshygiene auf #ZeroWaste umgestellt.

Menstruationstassen verwend ich ja schon länger, aber seit ein paar Monaten benutze ich auch waschbare Slipeinlagen. Die gibt es in verschiedensten Ausführungen und von einigen Anbietern, ich hab mich für diese hier entschieden, weil sie klein sind und für meine Zwecke völlig ausreichend.

Ja, ich geb’s zu: Ich fand das anfangs auch ein bisserl schräg, mittlerweile bin ich aber sehr begeistert.
Der Tragekomfort ist top, nix verrutscht, nix zwickt, nach dem Tragen wandern sie ins Wäschesackerl und werden dann einfach in der Waschmaschine gewaschen.

Ich lass sie danach auf der Heizung trocknen – fertig.
Und was man sich an Geld spart, kann sich jede/r selbst ausrechnen – wirklich top!

Außerdem hab ich meine letzten Kinderyoga-Stunden in diesem Jahr gehalten, wurde von den Kleinen viel geknuddelt und gedrückt, ich hab neue Stundenbilder für’s Golden Age Yoga im kommenden Jahr gebastelt, das letzte Mal in diesem Jahr als Lesepatin in der Volksschule vor- und mitgelesen und etliche Laibe Brot sowie viele Kekse gebacken.

Und in all dem Trubel hab ich dennoch immer wieder Zeit dafür gefunden, auf meiner eigenen Matte tief durchzuatmen, für einen Moment die Augen zu schließen und die Seele baumeln zu lassen –
selbst wenn es nur zehn Minuten waren.

Und das ist etwas, was ich nur kann, weil Yoga mir dabei hilft –
danke, liebes Yoga, schön ist es mir dir!

https://www.instagram.com/p/BcxGlGBjC49/?taken-by=sibl_and_the_wheel

Genießt die Tage vor Weihnachten, feiert ein wunderbares Fest –
und vergesst nicht, hin und wieder einmal tief durchzuatmen und etwaigen Stress für den Moment zu vergessen.

#Namaste!

Muss ich mich wirklich zum Yoga zwingen?

Letztens hab ich einen wundersamen Artikel gelesen –
jemand machte sich Gedanken darüber, was man alles tun kann, um sich zu mehr Yoga zu zwingen.
Wenn es einen mal nicht freut etwa, wenn andere Dinge wichtiger sind, wenn die heimische Matte eine Zeit lang weniger Aufmerksamkeit bekommt.

Ich soll mir eine Erinnerung im Handy stellen, damit ich weiß, wann ich auf die Matte muss
und ich soll mich dazu zwingen, egal wie es mir geht, acht Sonnengrüße müssen es täglich mindestens sein.
Wenn ich mal einen Tag auslasse, dann soll ich mich bestrafen
wahlweise mit mehr Yoga, weniger essen, weniger Genuss, mehr Workout.
Und wenn ich mal wirklich einen Durchhänger hab, soll ich mich vor den Spiegel stellen und mich selbst anschreien.

Eins ist schon mal sicher:
Diese Person hat keine Kinder, vermutlich auch weder Familie noch einen Job, und recht wenig Ahnung von Motivation und dem wahren Leben –
ich bin mir aber auch nicht sicher, ob sie Ahnung von Yoga hat.

Bestrafung? Anschreien?
Das soll mein inneres yogisches Feuer wieder anheizen, wenn es mal weniger hell brennt?
Na ich weiß nicht.

Der Artikel hat mich vor allem deswegen zum Nachdenken gebracht, weil ich bis gestern auch mal wieder ein wenig Yoga-Faul war und ein paar Tage lang meine Matte nur sporadisch besucht habe …
viele Geburtstage stehen an, Weihnachten steht vor der Tür, kranke Familienmitglieder mussten gepflegt werden, die Kinder wollten Zeit mit mir verbringen und Kekse backen und Geschenke basteln.
Meist blieb mir am Abend nur wenig Zeit, um auf der Matte zu sitzen und zu atmen und die Augen für einen Moment zu schließen …
aber das war schön so.
Erst gestern hatte ich wieder das tiefe Verlangen, mal wieder länger auf der Matte zu sein, Körper und Geist auf diese besondere Art zu bewegen.

Ich bezweifle wirklich, dass Yoga etwas ist, zu dem ich mich zwingen sollte, oder dass meine Hingabe tiefer wird, wenn ich mich selbst bestrafe.

Yoga ist wie ein guter Freund –
ich weiß, dass er da ist, auch wenn wir uns mal seltener sehen, manchmal treffen wir uns dafür jeden Tag.
Und das ist gut so!

#Namaste!

***

Du möchtest mehr Yoga in deinen Alltag einbauen, weil es dir gut tut, hast aber das Gefühl, manchmal drauf zu vergessen oder den inneren Schweinehund besiegen zu müssen?
Du möchtest öfter mal tief durchatmen, weißt aber nicht genau, wie du die Zeit dafür finden sollst?

Zuerst einmal:
Gerade wenn man am Anfang des persönlichen Yogaweges steht, vergisst man oft darauf, dass genau dann die richtige Zeit für Yoga ist, wenn man keine Zeit dafür zu haben meint.
Aber bitte:
Vergiss das Bestrafen und den Zwang!
Du wirst Yoga nie als lieben Freund sehen, wenn du dich dafür bestrafen musst, keine Kekse essen darfst, die Kinder vor der Tür weinen. Deine Matte ist immer für dich da, aber sie ist nicht nachtragend, sie wird dich immer willkommen heißen, wann auch immer du sie besuchst.

Mir hat anfangs eine Achtsamkeits-App am Handy geholfen –
hin und wieder hat sie mich daran erinnert, dass ich auch mal durchatmen, Zeit für mich genießen darf, auch dann, wenn alles ganz furchtbar stressig ist.

Aber denk dran:
Yoga ist Liebe …
für Bestrafung und Zwang ist da kein Platz.

Und wenn du heute Abend einfach nur auf der Matte sitzen und abschalten möchtest, hör dir dabei doch diesen Song an –
Entspannung pur!

Es war wunderbar! Kinderyoga eben.

Die heutigen vier Kinderyoga-Einheiten in einem Salzburger Kindergarten waren wirklich wunderbar.
(Kinderyoga-Stunden sind immer wunderbar, aber manchmal sind sie wunderbarer.)

Ich hatte für die heutigen Einheiten Yoga-Memory geplant, ein wunderbarer Weg, den Kindern spielerisch die Asanas in Erinnerung zu rufen und ihre Achtsamkeit zu schulen (und immer ein großer Spaß) –
aber ich hatte nicht mit so einer übergroßen Freude gerechnet.

In der ersten Einheit waren alle Kinder mit Begeisterung dabei, sie kannten alle Asanas und zeigten diese voller Stolz vor, ohne dass sie schauen mussten, was ich mache.
Am Ende riefen sie laut Namaste und waren traurig, dass es schon aus war.

In der zweiten Einheit setzte sich das Mädchen, das bisher nur daneben saß und zuschaute, ganz von selbst neben mich, drehte begeistert die Kärtchen um und machte sogar ein paar Asanas mit –
ich war so stolz, dass sie sich das heute getraut hat! (Und ich glaub, sie auch.)

In der dritten Einheit musste ich die Übung Wecker (hier sitzen die Kinder mit geschlossenen Augen ganz still und lauschen ihrem Atem) sogar abbrechen, weil sie so lange ruhig saßen, dass die Stunde plötzlich vorbei war. Sonst schaffen wir kaum eine halbe Minute, heute aber ging es wie von selbst.

Und in der vierten Einheit gab’s heut Kuschelalarm –
ein Mädchen drückte mich durchgehend, ein Junge massierte meinen Oberarm, zwischendurch bauten wir die Asanas ein, und als ein kleiner Blondschopf nach der Stunde den Raum verließ, warf er mir eine Kusshand zu und rief: Schön war’s heut!

*

Manchmal fragen mich Menschen, ob Kinderyoga nicht total anstrengend sei, weil Kinder ja generell anstrengend seien …
Quatsch!
Es ist wunderbar!

#Namaste!

 

worlds within.

sitting
breathing
listening
and smiling.

love
and peace
and calm
and stardust.

and the awareness that
there are worlds and worlds in all of us that we don’t know –
worlds that we need to discover with that overwhelming yes in our hearts.

thank you for making me aware.

jimmy

***

thank you, James Higgins, for that wonderful yoga class last friday, it was a pleasure!
can’t wait to yoga with you again!

and thank you, Michis Yoga, for making that wonderful evening possible!
<3

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Ein Geständnis – und eine Liebeserklärung.

Ich bin ein sehr ehrlicher Mensch, und ein ebenso emotionaler –
eine manchmal schwierige Mischung.
Wieso?
Weil ich noch dazu mein Herz auf der Zunge trage und ebendieses Herz der Wahrheit und den Fakten verschrieben habe.

Nicht gerade einfach in Zeiten wie diesen, in denen Glauben und Spüren höher bewertet wird als Wissen und Fakten, und in denen jede/r meint, die eigene Meinung ist immer besser/gscheiter/toller/wichtiger als die des Gegenübers und übertrumpft sogar die Wissenschaft.

Als grundkritischer Mensch, interessiert an wissenschaftlichen Erkenntnissen und deren Auswirkungen auf unser aller Leben, tu ich mir gerade in der Yoga-Community manchmal ein wenig schwer, muss ich gestehen –
im Yoga geht es ja generell viel ums Spüren, das find ich auch richtig toll, weil es mich näher an mich selbst bringt, und das möchte ich auch gern weitergeben, weil das viele Menschen ein wenig verlernt haben, das sich-selber-Spüren, sich-selbst-Nahesein, zu erkennen, wer man eigentlich ist (oder wer man sein möchte) und dadurch ein besserer Mensch werden zu können …

aber für mich hat das alles Grenzen.

Wenn mir jemand erzählt, dass ein Kind erspüren kann, ob und welche Medizin es bekommen sollte, wenn es krank ist …
oder wenn mir jemand erklärt, die Gravitation könne es nicht geben, man spürt sie ja nicht, dafür wisse er, wie das damals mit dem Urknall war, sowas erkennt man in der Meditation, alle, die das nicht erkennen, sind noch nicht erwacht
oder wenn ich in den sozialen Medien lese, wie gerade in der Yoga-Community der Trend hin zur veganen Kinderernährung geht, zum Nicht-Impfen, zu Astrolog/innen als Ratgeber/innen, zu Flacherde-Theorien und Edelsteinen als Chakra-Reiniger, dann klappt das manchmal nicht so mit der inneren Seherin, die lächeln und einfach zusehen sollte, dann heult sie stattdessen laut auf und muss ihrem Unmut Luft machen.

Yoga ist wirklich eine tolle Sache –
Yoga entspannt Körper und Geist, kann vieles lindern und manches heilen, Yoga ist mein sicherer Hafen, mein Ich bin daheim, selbst wenn ich in einem fremden Land bin, Yoga holt mich auf den Boden zurück, wenn ich abzuheben drohe, und gibt mir die Kraft, die ich als berufstätige Mutter dreier Kinder brauche.

Doch eins ist für mich klar:
Yoga darf keine Ausrede sein, um krude Verschwörungstheorien zu verbreiten, der Wissenschaft Lebewohl zu sagen und sich selbst für einen besseren/schlaueren/tolleren Menschen zu halten, nur weil man eben Yoga macht.
Auch wenn man täglich mit Herz und Seele auf der Matte steht und meditiert, wenn man Patanjali liest und Räucherstäbchen mag, darf man weiterhin in Wissenschaftsmagazinen schmökern und Dogmen hinterfragen. Man darf trotzdem Fakten zu Dingen zeigen, die man halt einfach nicht erspüren kann (Stichwort impfen oder Urknall), und man darf sich im Krankheitsfall auch jemandem anvertrauen, der menschlichen Krankheiten und ihre Heilmethoden studiert und nicht nur erspürt hat.

Doch ein Diskurs ist meist kaum möglich:
Wissen scheint verpönt zu sein, Fakten werden einfach so geleugnet, Argumente mit einem Du bist halt noch nicht so weit vom Tisch gewischt –
und über allem, was die Wissenschaft erreicht und erforscht hat, steht plötzlich groß das, was Einzelne erspüren und als allumfassende Wahrheit verkaufen.
Schwierig.

Ich versuche jeden Menschen so zu akzeptieren, wie er oder sie eben ist –
ich erwarte das aber auch von meinem Gegenüber.
Wer öffentlich im Internet einen Aluhut trägt, muss damit rechnen, dass ihm jemand einen Spiegel vorhält –
Stichwort satya, die Wahrhaftigkeit.
(Und ja, ich weiß, es gibt verschiedene Wahrheiten für verschiedene Menschen – doch nicht für Dinge, die durch die Wissenschaft bewiesen sind, da gibt es nur eine Wahrheit, denn:
Wer etwa in der Meditation erkennt, dass die Erde eine Scheibe ist, irrt dennoch, auch wenn sich die eigene Wahrheit gut und wahr anfühlt.)

Dies soll also ein Aufruf sein:
ein Aufruf zur Rückbesinnung auf das, was unsere Vorfahren für uns erarbeitet haben, ein Aufruf zur Dankbarkeit für die Macht der Medizin, die uns ein vergleichsweise sorgloses und langes Leben beschert, ein Aufruf anzuerkennen, dass es Dinge gibt, die wir nicht wissen, und dass es eben Menschen gibt, die diese Dinge besser wissen als wir.

Es ist nicht großartig, mit Unwissen zu prahlen –
aber es ist wahre Größe zugeben zu können, etwas nicht zu wissen.
Und das ist etwas, was ich wirklich auf meiner Yogamatte erkannt habe.

#Namaste!

 

 

Yoga heißt abschalten – auch und gerade das Smartphone.

Der heutige Kinderyoga-Vormittag in einem Salzburger Kindergarten war wieder einmal super –
wir haben einen yogischen Bauernhof besucht, uns in Tiere, Bäume und Lastwägen verwandelt und dabei wie Bienen geatmet.
Alle Kinder haben begeistert mitgemacht, schon vor der ersten Einheit hab ich gehört, wie draußen einige ‚Juhu, Yoga!‘ gerufen haben. Ein Mädchen, das bisher lieber vom Rand aus zuschaute, hat sich heute sogar das erste Mal zu uns in den Kreis gesetzt und ein bisschen mityogiert.
Schön.

Auch in der letzten der vier Gruppen waren die meisten voller Freude dabei, nur ein kleiner Junge nicht, der zuerst nur auf seiner Matte lag und uns zusah –
bis er dann plötzlich ein Smartphone aus der Tasche zog und auf den Bildschirm schaute.
Ich muss gestehen: Ich war wirklich entsetzt.

Ein Smartphone? Im Kindergarten? In der Yogaeinheit?

Bei den Erwachsenen sag ich am Anfang meistens dazu, dass sie bitte das Handy draußen lassen und ausschalten sollen, immerhin kommt man ja zu Yoga, um abzuschalten –
sich selbst, aber auch alle Geräte, die uns davon abhalten, uns selbst abzuschalten.
Im Kinderyoga hab ich das noch nie gemacht, ich wär gar nicht auf die Idee gekommen, dass jemand ein Handy in der Hosentasche haben könnte.

Deshalb möcht ich heute alle Eltern bitten, die hier mitlesen:

Gebt euren Kindern kein Smartphone mit in den Kindergarten!

Euer Kind ist im Kindergarten bestens betreut, es kommt weder allein noch geht es allein nach Hause, es gibt unendlich viele Spiel- und Bastelsachen und meistens einen tollen Garten, es gibt Kinder, mit denen es spielen und sich anfreunden kann, die Pädagog/innen bemühen sich, allen Kindern bestmögliche Betreuung zukommen zu lassen und bieten abwechslungsreiches Programm, damit sich wirklich alle Kinder wohlfühlen und Spaß haben und gefördert werden können.
Ein Handy aber macht all diese Bemühungen zunichte:
Das Kind schaut natürlich dauernd auf’s Handy, weil es cool ist, eins zu haben, es wird die Sprache nicht lernen (so es dazu Bedarf gibt), weil es weniger mit den anderen spricht und spielt, die anderen Kinder sind vielleicht neidisch, weil sie entweder kein Handy haben oder es nicht mitnehmen dürfen, und spielen dann sowieso nicht mehr gern mit dem Kind, am Wichtigsten aber:
Das Kind lernt schon in so frühen Jahren eine immense Abhängigkeit von diesem technischen Gerät, das uns alle so fest im Griff hat.

Viele Erwachsene kommen in Yoga-Stunden, weil sie dort gezwungen sind, abzuschalten –
sich selbst, aber eben auch das Smartphone.
Egal wie wichtig ein Anruf vermeintlich ist, eine Status-Meldung, eine Nachricht:
Während der Yogastunde weiß man nicht mal, dass jemand anruft, weil das Handy ja ausgeschalten ist.
Und man erkennt plötzlich, dass es eigentlich nicht wichtig ist, ob man eine Statusmeldung um 18:00 oder um 19:30 liest, oder ob man mit der Freundin zehn Minuten später telefoniert.
Es ist wahnsinnig befreiend zu erkennen, dass viele der vermeintlich so wichtigen digitalen Dinge uns meist weder wirklich interessieren noch besonders wichtig sind, sondern dass uns der ständige Kontrollblick auf das Smartphone wertvolle Zeit raubt –
die wir für uns und unsere Lieben nutzen könnten.

Gönnen wir unseren Kindern doch wenigstens im Kindergarten die Freiheit, ohne elektronische Fußfessel durchs Leben zu gehen, kein Gerät in der Tasche zu haben, das sie auf Abruf hält –
lassen wir sie doch einfach Kind sein, spielen, lachen, yogieren, ohne den ständigen Blick auf ein Gerät, das sie mit vier, fünf Jahren noch nicht mal wirklich verstehen.

Denn eins ist sicher:
Im Kindergarten sind die lieben Kleinen ohnehin bestens betreut, dort braucht wirklich niemand ein Handy.

#Namaste!

 

 

Warum ich Yoga so toll finde? Sieh selbst!

Gestern war ein komischer Tag –
viel Stress, hundert Dinge zu tun, daneben Kinderlärm und laute Musik.

Das beste Mittel dagegen:
Ab auf die Matte und yogieren –
und schon sind die Nerven wieder beruhigt.

Das lieb ich so an Yoga –
und natürlich den After-Yoga-Glow!

https://www.instagram.com/p/BZQki6_jbxo/?taken-by=sibl_and_the_wheel

Happy Yoga-Tag!
<3

Vom Ziehenlassen – und wieso das immer weh tut. Und trotzdem schön ist.

Let it go
ein Schlüsselelement im Leben, und auch Yoga.
Wir hören in jeder Yogastunde, was wir alles ziehenlassen sollen, wenn wir abends im Bett liegen, denken wir darüber nach, was wir alles loslassen müssten, damit wir uns besser fühlen würden, und es gibt sogar Songs über dieses Loslassen – und zwar mehr als diesen, den ich sehr gern mag, weil ich einen Inside Flow dazu erlernen durfte:

Das Schlimme am Loslassen ist (zumindest für mich), dass man immer Dinge loslassen muss, die man gern hat –
liebgewonnene Angewohnheiten, so schlecht sie auch für einen selbst sein mögen, Gedanken, die einem wichtig erscheinen, die aber eigentlich nur vom Wesentlichen ablenken, Menschen, an denen man hängt, auch wenn man manchmal gar nicht genau weiß, wieso.

Leider kenn ich das nur allzu gut –
ich mach alles, was ich mache, zu 100 Prozent, ich stürze mich voller Elan in Freundschaften, in Backerlebnisse, in neue Hobbys, ich investiere all meine Liebe in meine Kinder, und ich hab auch Yoga so sehr verinnerlicht, dass es mir fast körperlich weh tut, wenn ich irgendwohin fahre und keine Yogamatte mitgenommen hab.

Dachgeschoss-Yoga in Bella Italia

(Was erst einmal vorgekommen ist, und ich möchte hier ein kurzes Danke an meine bessere Hälfte aussprechen:
Der Gute hat nach einigen Kilometern auf der Autobahn einfach umgedreht und ist zurückgefahren, damit ich nicht ohne Yogamatte ans Meer fahren muss. Obwohl wir schon eine Zeit lang unterwegs waren. <3

Ja, ähm, am Meer gab’s dann bloß keinen Strand in der Nähe, an dem ich hätte yogieren können, es wurde dann ein Dachzimmer mit ohne Aussicht.
Heiß war’s dort oben aber eh auch, und aus meinem Handy drang Meeresrauschen – fast wie am Meer, also.
Schön war’s trotzdem – das Meer und das Yogieren.
Und es war eine Lektion in Sachen die eigenen Erwartungen loslassen.)

Angewohnheiten oder Dinge ziehen zu lassen, das kann ich mittlerweile recht gut, auch unliebsame Gedanken, die mich auf der Matte oder abends im Bett quälen, werd ich recht schnell wieder los.

Eins jedoch werd ich wohl nie lernen:
dass ich manchmal auch Menschen ziehen lassen muss.
Menschen, die mir sehr viel bedeuten.
Menschen, die ich gern hab, die einen Platz in meinem Herzen erobert haben, den sie dann aber gar nicht haben wollen.
Menschen, die einem Freundschaft vorgaukeln, weil es ihnen zu einem gewissen Zeitpunkt gerade hilft, und die sich dann verdrücken, auf Nimmerwiedersehen.
Jede/r von uns kennt das, und uns allen tut das weh –
ganz tief innen drinnen, dort, wo niemand hinsieht, wo wir all die kleinen Nadelstiche speichern, die uns andere (oder wir selbst) im Lauf des Lebens zufügen, und deren Wunden immer dann weh tun, wenn wir eigentlich Ruhe suchen –
des Nachts, wenn wir nicht schlafen können, auf der Matte, während Savasana, allein zuhaus, mit einem Glas Wein in der Hand und einer Träne im Augenwinkel.

Aber ich sag euch eines:
Ich hab darauf keine Lust mehr!
Ich hab keine Lust mehr, darauf zu warten, dass sich Menschen bei mir melden, denen eigentlich gar nichts an mir liegt.
Ich hab auch keine Lust mehr darauf, Menschen nachzulaufen, mit meiner Freundschaft zu wedeln und zu rufen: Da, schau her, ich bin hier, nimm mich!
Das bin ich mir selber schuldig.
Denn durch all die Selbstzweifel, die uns alle so oft quälen, vergessen wir das Wichtigste:

Es gibt ohnehin Menschen, die uns gern haben, ganz ohne Hintergedanken, die für uns da sind, wenn wir sie brauchen, und nicht nur dann, wenn es ihnen gerade in den Zeitplan passt.
Manchmal sehen wir sie nicht, weil sie nicht so hell leuchten wie die Blender/innen, manchmal hören wir sie nicht, weil sie nicht so laut schreien, und manchmal vergessen wir sie, weil sie sich uns nicht aufdrängen.
Aber sie sind da –
und wir sollten ihnen unbedingt dafür danken.

Ich jedenfalls werd in Zukunft versuchen, mich weniger an Dinge oder Menschen zu klammern, die mir meinen Seelenfrieden rauben, öfter denen zu danken, die in meinem Herzen einen Fixplatz haben, und halt es mit der wunderbaren Elsa:

Let it go, let it go
And I’ll rise like the break of dawn
Let it go, let it go
That perfect girl is gone
Here I stand in the light of day
Let the storm rage on
The cold never bothered me anyway!

 

 

***

Du hast gerade diese Zeilen gelesen?

Dann lass alles stehen und liegen, nimm dir eine Minute Zeit und danke all jenen, die an deiner Seite stehen, komme, was wolle, auch wenn du manchmal vergisst, dass sie immer da sind!

<3

 

 

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Wie ich zum #Yoga gekommen bin.

Zehn Jahre sind es jetzt –
zehn Jahre, in denen Yoga eine mal kleine, mal größere Rolle in meinem Leben gespielt hat.

Begonnen hat alles während meiner zweiten Schwangerschaft:
Da hab ich das erste Mal Pilates ausprobiert, um fit zu bleiben, und weil es mit zunehmendem Bauchumfang immer schwieriger wurde, bin ich in den Yoga-Kurs gewechselt, der sehr ruhig und eher auf Meditation und sanftes Dehnen fokussiert war.
Nach der Geburt hab ich dann einiges daheim weitergemacht, mit der kleinen Maus im Arm, was sowohl sie als auch mich beruhigt und meinem Beckenboden in Rekordzeit zu alter Frische verholfen hat.
So ist es dann eine Zeit lang geblieben:
Ich hab Yoga-Kurse besucht, wenn ich gerade Lust dazu hatte, mehr oder weniger regelmäßig, hab daheim aber immer wieder mal versucht, mich an die Asanas zu erinnern, eigentlich immer dann, wenn es grad stürmische Zeiten in meinem Leben gab –
so ist das ja bei vielen Menschen.

Mein allererstes Yoga-Foto

Vor etwa drei Jahren wurden die Zeiten dann besonders stürmisch:
Meine Mutter, psychisch und physisch krank, übersiedelte von zu Hause in ein Pflegeheim Nahe Salzburg, wo ich sie (manchmal mit meinen Töchtern) natürlich recht oft besucht habe –
eine schwierige Angelegenheit, da eine Auswirkung ihrer Krankheit war, dass sie eigentlich jeden Menschen auf der Welt entsetzlich fand, allen voran ihre Tochter.

Nach Besuchen bei ihr war ich meistens völlig fertig, am Ende mit mir selbst und der Welt. Mehrere Male die Woche zu hören, wie doof und blöd man ist, macht das Leben nicht schöner –
meine Mutter nicht zu besuchen war aber auch keine Option.
Meistens hatte ich Stricksachen dabei und hab versucht, einfach nicht zuzuhören oder mit anderen Damen im Heim zu plaudern, manchmal kamen meine Kinder mit, weil sie dann abgelenkt war, manchmal aber saß ich da und musste mich wirklich zusammennehmen, um nicht laut loszuschreien.
Wieder zu Hause musste ich diesem Ärger natürlich Luft machen –
sehr zum Leidwesen meiner Familie.
So konnte es nicht weitergehen, weder für mich noch für meine Lieben.
Die Tatsache, dass meine Hochzeit bevorstand, die wir mit der Unterstützung lieber Freund/innen selber planten, machte den Stress keineswegs weniger –
und ich weiß jetzt:
So ein Hochzeitskleid in wenigen Wochen selbst zu nähen/häkeln ist auch kein Zuckerschlecken.

Also machte ich mich auf die Suche nach einem Yogastudio, das auf dem Weg zu meiner Mutter lag, und wurde auch schnell fündig –
der Beginn einer großen Liebe.
Ich legte die Besuche meiner Mutter so, dass ich direkt danach im Yogastudio einkehren konnte, und wenn das nicht klappte, rollte ich zu Hause meine Matte aus, yogierte zu einer Yoga-App oder Youtube-Videos –
und besuchte am nächsten Tag das Studio.

Eigentlich hab ich kein Wunder erwartet, aber dennoch eins erlebt:
Meine Stressanfälle wurden weniger, die teils harschen Worte meiner Mutter rückten zunehmend in den Hindergrund, es war einfacher zu erkennen, dass sie nicht aus echtem Hass so agierte, wie sie es eben tat, sondern der Krankheit wegen.
In der liebevollen Atmosphäre des Yogastudios war mein Stress schnell vergessen, kaum stand ich auf der Matte, war die Welt eine andere, auch dank all der entzückenden Yoginis, die mit mir yogierten –
und wunderbarerweise klappte das auch zu Hause, auf der heimischen Matte.

Vrksasana – toll für die Hüften

Innerhalb kürzester Zeit konnte ich mir ein Leben ohne Yoga kaum noch vorstellen, sowohl für meine geistige als auch meine körperliche Gesundheit –
denn mit jedem Lebensjahr geht es meinen Hüften weniger gut, das merk ich genau, schon ein Tag ohne Übungen für die Hüfte verschlechtert ihren Zustand enorm.

Und so geht das nun seit etwas mehr als drei Jahren ganz intensiv:
Yoga, mindestens jeden Tag, wenn nicht öfter, die Ausbildung zur Lehrerin, tägliches weiterlernen und einlesen, die Matte immer im Gepäck, egal wohin die Reise geht, und den Wunsch im Herzen, diese Liebe vollkommen undogmatisch an andere Menschen weiterzugeben –

ich will niemanden überreden, ich will nicht missionieren, keinem was aufzwingen, ich möcht nur zeigen, wie toll Yoga sein kann, auch wenn manch eine/r an der spirituellen Komponente nicht so interessiert ist, und ich möcht versuchen, ein bisschen mehr Achtsamkeit in den Alltag der Menschen zu bringen …
natürlich auch in meinen.

Einfach, weil Yoga ein tolles Werkzeug ist, mit all seinen Asanas, mit Meditation und Pranayama, ein Werkzeug, das für jede/n geeignet ist –
und ganz ehrlich:
Ihr braucht dafür weder Räucherstäbchen noch Haremshosen, das ist ein uraltes Klischee.

#Namaste!

***

Meine Mutter litt an Myotoner Dystrophie, gepaart mit einer daraus resultierenden Depression sowie einer schweren Soziophobie und einer extremen Hassliebe mir gegenüber –
kein leichtes Leben, weder für sie noch für uns als Familie.
2015 schlief sie friedlich in ihrem Lieblingssessel ein.

Ihr zu Ehren schrieb ich diesen Text, der im Adventkalender 2016 von mosaik veröffentlicht wurde.

Gehab dich wohl, wo auch immer du gerade bist.

 

 

 

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